Samstag, 27. April 2013


Update vom 25.04
wo auch immer uns der Weg hinführt...
 

Zeitraum vom 14.04.-25.04.



Nach langer und intensiver Vorbereitung sind wir nun am 14.04. gestartet. Unsere Hoffnungen auf durchweg schönes Wetter haben sich gleich am ersten Tag zerschlagen, und auch heute 11 Tage später laufen wir immer noch mit gefütterter Kleidung herum. Nun erst mal zu einigen Details unserer bisherigen Reise.
ein Highlight vor dem Hightlight

Sonntag gegen Nachmittag in Istanbul angekommen und erst mal die Gegend erkundet. Haben festgestellt das es A….kalt ist.

Tags drauf haben wir einen Teils Istanbuls  erkundet, unter anderem auch die Hagia Sofia, die blaue Moschee und die Basilikazisterne. Am selben Tag haben wir noch das Busticket nach Safranbolu gekauft.

osmanische Stadt Safranbolu
2 Tage später ging es dann los in dieses Unesco Weltkulturerbe. Hier haben wir uns in ein uraltes Osmanisches Haus einquartiert, und blieben dann für 2Nächte.Ich glaube wir hatten Glück was die Anzahl an Touristen angeht, da wohl an Wochenenden und in den Ferien einige Leute mehr zugegen sind. Hier mussten wir dann das erste mal feststellen das nicht alles so klappt wie man sich das vorstellt. Geplant war per Overnight Bus direkt nach Trabzon zu fahren. Wir mussten aber leider  feststellen das von diesem Nest aus alles in diese Richtung auf Tage ausgebucht war. Hmmmmm, …was nun. Wir wählten dann die Option nach Ankara zu fahren was jederzeit möglich ist. Wir hofften dann dort irgendeine Verbindung  nach Trabzon zu bekommen. Angekommen in der Hauptstadt mussten wir erst einmal tief Luft holen. Soviel Menschenmassen auf einen Haufen haben wir noch nie gesehen. Dann mussten wir ja noch das Ticket nach Trabzon irgendwie besorgen. Hmmm,…ungefähr 40 Busschalter…wo müssen wir hin? Und die Menschenmassen überall…..Die Laune sankt auch ein bisschen nach unten. Aber nach gut einer halben Stunde haben dann auch wir unser Ticket nach Trabzon in der Hand gehabt. Allerdings mussten wir hierzu bis Abends  23Uhr  uns die Zeit totschlagen  und hatten außerdem noch einen Zwischenstopp in Samsun wo wir nochmals 3Std.warten mussten.

spontane Einladung auf Tasse Tee
Völlig übermüdet kamen wir dann einen Tag später gegen 15Uhr in Trabzon an, wo wir ja das Visum für den Iran beantragen wollen. Wir holten noch fix das Ticket für die Weiterreise nach Kars und los ging´s. Nach anfänglicher Euphorie über die Ankunft, drehte sich unsere Laune wieder ganz schnell. Wir hatten uns ein nettes kleines Hostel rausgesucht, aber die Karte im Reiseführer war nicht mehr ganz so aktuell und das Hotel ist zudem noch umgezogen. Wir sprachen  ein paar Leute an, aber das hier wirkl. niemand Englisch kann hätten wir nicht gedacht. Irgendwann gegen 17 Uhr hatten wir dann doch einen Studenten kennengelernt welcher uns weiter helfen konnte und sich mit dem Hotel auseinandergesetzt hat. Er zeigte uns den Weg, und wir verabredeten uns für den nächsten Tag. Nach einer sehr guten Nacht  hatten wir uns erstmal mit leckeren Frühstück gestärkt, bevor es  zum  Sumela Kloster ging. Da es leider Sonntag war und die Iranische Botschaft geschlossen hatte, blieb uns an diesen Tag nix anderes übrig. Montag voller Euphorie zur Botschaft gelaufen um dann diese Schockmeldung zu erfahren.

Vom  13.04-20.06 werden keine Visa´s auf Grund der bevorstehenden Wahlen ausgestellt.“!!!


Gänsehautfeeling in der Geisterstadt ANI
Border to Armenia&Azerbaijan
Hmmm,..unser ganzer Plan dahin. Also Planänderung. Erst einmal wieder ins Zimmer und das Internet nach Infos durchgesucht. Also wir planen nun über Georgien und Armenien direkt nach Usbekistan zu fliegen. Zur Zeit befinden wir uns in Kars und werden demnächst noch Dugubayazit und Van einen Besuch abstatten. In Kars waren wir mit einen Pärchen aus New  Zealand in der Alten Haupstadt „ANI“ an der Armenischen Grenze. Was wir hier zu sehen bekammen war einfach nur Atemberaubend. Die Landschaft, im Hintergrund  die Schneebedeckten Berge und auf Grund der Jahreszeit keine Touristen. Dieser Tag heute wird uns noch sehr lange in Erinnerung bleiben. Kars selber gleicht eher einer russischen Kleinstadt aber auf Grund von „ANI“  und der wunderschönen Landschaft lohnt sich der Besuch in diese Gegend allemal. Manchmal kamen wir uns vor wie in der Mongolei. Also ganz ganz liebe Grüße an alle daheimgebliebenen  von Christina&Marco
dem Himmel ganz nah in Dogubayazit
Dogubayazit mit Blick auf den Mt.Ararat






Donnerstag, 4. April 2013



Nachdem ich nun mehrmals gefragt wurde, was man denn nun alles auf so einer Reise mitnimmt, hier man ein kleines Update meinerseits.

Als erstes haben wir natürlich immer drauf geachtet, das alles möglichst leicht ist, und natürlich vom Packmaß auf ein Minimum reduziert wird. Auf dem Foto nebenan fehlen lediglich 2-4 T-Shirts und bisschen Unterwäsche. Was Klamotten angeht wollen wir dann doch lieber weniger mitnehmen, da man sich ja auch unterwegs eindecken kann.

Ansonsten kommt natürlich noch ein Daypack dazu, wo dann Netbook und alle wichtige Sachen drin sind die man immer am Mann haben sollte.

Was gibt’s eigentlich sonst noch für Neuigkeiten?

Haben nun Ende März unsere Wohnung aufgelöst. Dazu nochmal hier ein Herzl. „Dankeschön“ an alle Helfer. Seither wohnen wir bei Mutti J

Bedanken möchte ich mich auch bei  der kleinen Gruppe aus dem Vogtland& Zwickauer Kreis, mit denen wir nochmals einen  gelungenen Abend erleben konnten

 

Das soll es dann erst mal gewesen sein. Der nächste Eintrag wird dann ca.in der 17/18 KW kommen.

Bis dahin