Samstag, 22. Februar 2014

Der größte Baum der Welt!!!



Update vom 29.01- 20.02.2014

Buenos Dias/Tardes/Noches aus der 25 Mio. Einwohner Metropole Ciudad de Mexiko. Somit ist sie nach Tokyo die 2. Größte Stadt der Welt.
Los ging unser nächstes großes Abenteuer auf dem Amerikanischen Kontinent in Los Angeles. Für uns überhaupt das erste Mal das wir amerikanischen Boden betraten, für uns demzufolge absolutes Neuland. Auf den Cooks haben wir noch eine geniale Geschichte erlebt. Bei unserem Rückflug von Atiu nach Rarotonga hatte ein Passagier seinen Passport vergessen, und nach 10min. in der Luft entschied unser Captain noch einmal umzudrehen um den Weiterflug des Passagier nach Australien gewährleisten zu können. Sowas hatten wir bis dahin auch noch nie erlebt. Die Hilfsbereitschaft ist ungebrochen. Umso mehr bleiben uns die Cook Inseln in guter Erinnerung.

typisches Frühstück unter unsZwecks der nicht ganz einfachen Einreisebestimmungen in die USA, kamen schnell wieder die schmerzenden und kopfzerbrechenden Erinnerungen an die China-Einreisegenehmigung in uns hoch.
Das Visa über „ESTA“ zu beantragen ist die eine Seite und ziemlich einfach, aber die USA verlangen bei Einreise gleichzeitig einen Ausreisenachweis. Dabei sind aber einige Ausnahmen und Bedingungen zu berücksichtigen und ließen die Visa-Angelegenheit so zu einem kleinen Projekt werden. Geplant war, über Landfahrt die Vereinigten Staaten zu verlassen um zu unserem nächsten Ziel nach Mexiko zu gelangen. Ein Busticket als Ausreisenachweis gilt jedoch bei Einreise nicht, also musste ein Flug her. Ok, gedacht, getan, wir wählten den billigsten Flug. Nun stellte sich schätzungsweiße 1Monat später bei weiteren Recherchen heraus, dass ein Weiterreisenachweiß nach Kanada, Dom.Rep und natürlich (für uns ganz wichtig) Mexico nicht gültig ist. Was für eine Sch…..Ok nun buchten wir also noch einen relativ preiswerten Flug nach Guatemala City von Fort Lauderdale was ganz im Osten des Landes liegt. Dank unserer guten Vorbereitungen, verlief die Einreise ganz problemlos und besänftigte uns. Endlich angekommen in L. A., tauchten wir nach den idyllischen Pazifikinseln mit chilligem Südseefeeling in die kontrastreiche stressige Großstadtatmosphäre ein, Badesachenwetter gegen Winterkleidung und dann kam noch unsere Müdigkeit auf Grund des langen Fluges nach L.A dazu. Wir mieteten also fix ein Auto, kauften die nötigsten Lebensmittel und verließen L.A auf direkten Weg Richtung Norden. Sofort aufgefallen war uns das Übermaß an allem. Wo es auf den Cook´s alle Waren nur stark begrenzt gab, gibt es nun wieder alles in Übergroßen XXL-Formaten. Der Konsum muss eben für uns westliche Menschen stark befriedigt werden. Auch der Umstieg von den friedvollen Cookinseln zu stark überwachtem Security- & Polizeiservice in jedem Supermarkt und anderen Läden in Los Angeles, erwecken irgendwie ein ungutes Bauchgefühl und wir wählten daher den schnellen Weg raus aus dieser riesigen Stadt in die schöne Natur Kaliforniens. Erste Übernachtung sollte dann ein Campingplatz am Malibu Beach sein. Zu unserem Glück fand an diesem Sonntag der „Super Bowl“ (Sportevent) statt, sodass quasi niemand auf den Straßen aufzufinden war. Demzufolge wollte uns auch niemand die 50$ Übernachtungskosten abnehmen. Weiter ging es Richtung Norden die 1 entlang wo das erste richtige Highlight auf uns wartete. Für uns eher absolutes Glück, da wir in den Staaten ohne jeglichen Reiseführer bzw. nur mit einem Camping-Programm und Navigationssystem auf dem Laptop ausgestattet waren. Auf halber Strecken zwischen L.A. und San Francisco konnten wir ein fantastisches Naturschauspiel beobachten. So konnten wir dann eine See-Elefanten-Kolonie bestaunen, welche zu dieser Jahreszeit/ Winter besonders paarungsfreudig sind und mit lauten Balztönen werben. Tausende von See-Elefanten treffen sich hauptsächlich von Januar-Mai hier, um ihren Nachwuchs zu zeugen. Ein ganz tolles Erlebnis einmal diese Tiere so nah in ihrer natürlichen Umgebung sehen zu dürfen. Wir fuhren die Küste entlang und genossen das zauberhafte Panorama. Die nächste Nacht verbrachten wir dann ca.100km vor San Francisco und spürten leider auch das es zum campen nicht gerade die beste Zeit ist. Geschätzte 5°C ließ uns die Nacht nur in Igelposition im Schlafsack halbwegs überstehen.
See Elefanten Kolonie zur Paarungszeit 
So suchten wir also für die nächsten Nächte in San Francisco ein gemütliches kleines Hostel und wurden schnell fündig. Hier blieben wir 4 Nächte wobei Alcatraz und die "Golden Gate Bridge" natürlich das absolute Highlight waren. Leider hatten wir nur den 1.Tag/Alcatraz Glück mit dem Wetter gehabt. Die restlichen 3Tage regnete es 24h durchweg. Zudem konnte ich mich mit dem Parksystem der Amerikaner kaum anfreunden und bezahlte fleißig meine Strafe von 66$ für die erste Nacht. Das Parksystem sieht vor, das man prinzipiell überall bezahlen muss auch über Nacht.
Es gibt  folgende Portsteinmarkierungen die ich die erste Nacht natürlich total übersah.

Rot: absolutes Halteverbot
Gelb/Schwarz: Ladezone
Grün: 10 Minuten während der üblichen Geschäftszeiten
Blau: nur für Behinderte
Weiß: 5 Minuten während der üblichen Geschäftszeiten

Für die nächste Nächte lernten wir natürlich daraus und stellten das Auto in eine Tiefgarage für 20$/24h. Ein Auto ist in solch einer Metropole sowieso total fehl am Platz. Zu diesem Zeitpunkt war natürlich unsere Laune so ziemlich am Tiefpunkt angelangt. So beschäftigten wir uns das erste Mal mit dem Thema Heimflug. Das Thema wurde aber dann schnell wieder zur Seite gelegt da wir uns doch alle Optionen so lange wie möglich offen halten wollen.
Anblick auf AlcatrazInnenbereichDer größte lebende Baum der Welt...Zu Alcatraz bleibt zu sagen, dass es eine absolute Top-Sehenswürdigkeit ist. Ein Satz ließ uns Gänsehaut bekommen. „Wer die Regeln bricht kommt ins Gefängnis, wer aber die Gefängnis Regeln bricht, kommt nach Alcatraz“.  Per Audio Tour konnte man sich sprichwörtlich in die Köpfe der Gefangenen reinversetzen. Ein absolutes „Must See“ für uns. Nach 4 Tagen verließen wir San Francisco wieder und reisten wieder Richtung Süden wo wir den Sequoia National Park einen Besuch abstatten wollten. Hier wartete mit dem „General Sherman Tree“  der größte Baum der Welt auf uns.  Weiter Infos wie immer auf Wikipedia. http://de.wikipedia.org/wiki/General_Sherman_Tree
Wider Erwarten hatten wir keine Skikleidung dabei da uns doch das Winterliche Wetter etwas überrascht hat.

zum Vergleich...Unser nächstes und letztes Ziel sollte dann wieder Los Angeles sein. Hier hatten wir das Glück einer Einladung von einem Freund folgen zu können und verbrachten 3 Nächte for free in seiner Studenten WG. Thank You Ben for your hospitality!!! Kennengelernt hatten wir Ihn auf unserer Reise Quer durch Usbekistan/Kirgistan und blieben seit dem immer in Kontakt.
ein Wiedersehen nach 7 MonatenWir gaben das Auto ab und verbrachten noch 3 schöne Tage in L.A und konnten uns mal einen Einblick über das Studentenleben verschaffen. Die typischen Filme die in Deutschland laufen geben das definitiv 1:1 wieder. Wir nutzen die Zeit noch einmal aus und machten einen Abstecher nach Hollywood und fuhren durch die prunkvollen Villengegenden in dieser Region und ließen uns natürlich den weltbekannten „RodeoDrive“ in Beverly Hills nicht entgehen. Schnell schlüpften wir von unseren Trekking- & Wanderklamotten in unsere raren (heißen) Sachen und stürzten uns voller VIP-Fiber unter die Leute. Preise werden hier meist gar nicht im Schaufenster angegeben, denn diese spielen hier keine Rolle und das Geld ist zum Ausgeben gedacht. Hier sind die meisten Schönheitschirurgen  der Welt und Botox-Partys daheim und es machte viel Spaß bei einem Kaffee dem Treiben der High-Society (bzw. wer es gern sein möchte) zuzuschauen. Schön, schöner, am Schönsten darum dreht sich hier alles. Wir trafen zwar keine Prominenz an, aber es war definitiv ein aufregender Tag. Insgesamt hat die USA natürlich einiges zu bieten, aber Dinge wie Obdachlosigkeit oder Krankenversicherung für jeden, stellt dieses riesige Land vor schwere Probleme. Auch mussten wir feststellen dass es problemlos möglich ist, ein Auto ohne jeglichen Versicherungsschutz zu mieten. Falls dir doch etwas passiert, haftest du mit allem was du hast.
 
Weiter ging es für uns über San Diego nach Tijuana auf der Mexikanischen Seite. Mexiko Feeling kommt bei Tijuana nicht auf. Eine Touristenmeile mit Bars, Discos und übergroßen Sombreros für die Amerikaner. Ein paar Restaurants und der Rest sieht aus wie eine herunter gewirtschaftete amerikanische Vorstadt. Wie durch alle anderen Grenzstädten zwischen diesen beiden Ländern, fließt auch durch Tijuana der Drogenstrom von Süd- und Mittelamerika. Unzählige Polizisten und Soldaten sind unterwegs und im Hintergrund hört man ständig die Einsatzsirenen. Auch wenn es eine der gefährlichsten Städte Mexikos sein soll, sind die Einwohner deswegen nicht weniger freundlich und wir haben uns mit Freude von ständig lächelnden Mamas in die lokale Ess- und Trinkkultur einweihen lassen. Trotz dessen suchten wir uns schnell einen Flug nach Mexico City um unsere Reise durch Zentralamerika zu starten. Viele Leute sagten uns das Englisch ganz gut verbreitet ist aber weit gefehlt. Unsere ersten Spanisch-Versuche stießen nur auf Unverständnis. Leider ist trotz eines besuchten Spanisch Kurses in Deutschland nicht mehr viel hängen geblieben und so beschränkten wir uns meistens auf den Satz: „Yo no hablo Español“. Außerdem kommt nun endlich einmal unser „ohne-Wörter-Wörterbuch“ nämlich unser „Verständigungs-Bilder-Buch“ zum Einsatz.
Blick auf Teotihuacán  
Für unsere Weiterreise durch Zentralamerika wollen wir noch einen Spanisch Kurs in Guatemala besuchen, da das Preisniveau um einiges niedriger ist. Wir verließen also Tijuana nach nur 1.Nacht Richtung  „Ciudad de Mexico“. Respekt hatten wir schon vor dieser Stadt mit weit mehr als zwanzig Millionen Einwohnern, verstärkt noch durch die Landung im Dunkeln, bei der die endlosen Lichter unter uns scheinbar bis zum Horizont reichten. Gefallen hat es uns tatsächlich umso mehr. Flanieren über den Zocalo, dem zentralen Platz vor der Kathedrale, Entdecken der kolonialen Innenstadt und Ausspannen in einem fünf Meter hohen Zimmer in einem der riesigen Hofhäuser.  Das soll es erst einmal von unserer Seite aus gewesen sein und melden uns dann zu gewohnter Zeit vom ungewohnten Ort wieder. Adiõs von Marco& Christina












Mittwoch, 5. Februar 2014

3 Wochen Südsee sind 3 Wochen zu wenig



Zwischenupdate vom 13.01.-29.01.2014 Cookinseln (Rarotonga, Aitutaki, Atiu)

Ein paradiesisches Kia Orana aus Atiu  nach Germany an alle Familienmitglieder, Freunde, Kollegen und Interessenten unseres Blogs. Nach mittlerweile über 2 Wochen auf den Cook Inseln geht es nun langsam dem Ende entgegen und bereiten uns so langsam auf die USA mit einer geplanten Campingtour für  ca. 10- 14 Tage vor, die in Los Angeles beginnt und uns durch viele große Städte führen wird, eh es weiter nach Zentralamerika geht.
Bei unserem „Bericht Spezial“ aus der Südsee möchten wir euch die Inseln Rarotonga, Aitutaki und Atiu vorstellen.
Tangaroa in seiner vollen PrachtUm eines vorweg zu nehmen—für uns das Paradies schlechthin. Umgeben von Palmen, Türkisblauen Wasser kann man die Seele hier bestens baumeln lassen und einen Blick in die „Maori“ Kultur werfen. Vorweg möchte ich euch aber erstmal ein paar Details zu den Cook´s nennen, welche von unserem besten Freund und Reisebegleiter, dem Lonely Planet-Buch stammen. Bewohnt wird dieser kleine Inselstaat derzeit von ca.20000 Menschen, welche sich auf 15 kleine Inseln verteilen. Allein 13000 davon leben auf Rarotonga, 2000 auf Aitutaki und der Rest verteilt sich auf die anderen 13 Inseln wobei 3 davon unbewohnt sind. Als wichtiger Bestandteil der Maori-Kultur zählt der Maorigott namens „Tangaroa“ – Gott des Meeres. Er ist der Sohn von dem göttlichen Elternpaar Rangi und Papa (Himmelsvater und Muttererde) und ist der Gott der Schöpfung, der Weisheit, der Fruchtbarkeit , der Seeleute und Fischer.

Das Wasser ist nicht einfach nur Türkisblau, es ist richtig Türkisblau. Speziell bei unserem Anflug auf „Aitutaki“ kamen wir aus dem Staunen nicht mehr heraus. Nicht zu vergleichen mit irgendeiner anderen je gesehenen Insel. „Honeymoon-Island“ trifft es am besten. Nicht umsonst bieten hier einige Anbieter Hochzeits-Pakete mit Unterkunft, Heirat, Show und Buffet an. Es ist einfach ein paradiesisches Panorama. Umgeben von Südseemusik hatte uns das Südseeflair auf Aitutaki vollends erwischt. Unterteilt in eine Southern und in eine Northern Group der Cook-Islands, ist speziell der Norden mit dem Atoll Manihiki (berühmt für seine Züchtung der schwarzen Perlen) nur über einen 5 Tages Trip mit dem Schiff von Rarotonga aus zu erreichen. Andernfalls kann man auch in einen Flug investieren, welcher aber nur 1-2 mal im Monat diese Strecke auf sich nimmt. Leider oder vielleicht auch eher positiv zu betrachten kostet ein Flug(ca.5h von Rarotonga) in dieser 10Mann Maschine umgerechnet ca.1200€ hin und zurück pro Passagier. Somit bleibt es auch für uns ein noch unentdecktes Stückchen Erde was definitiv seinen Reiz hat….
Während unseres 3 wöchigen Aufenthaltes auf den Cook-Inseln, hielte sich die Besucherquote in Grenzen, abgesehen von der Hauptinsel Rarotonga. Grund dafür ist wohl die aktuelle Wettersaison, nämlich die Zyklonzeit welche von Januar bis März anhält. Das bedeutet nicht gleich Schlechtwettersaison, aber es besteht das Risiko vom Entstehen gefährlicher Stürme. Wir hatten sogar sehr viel Glück und genossen täglich das sonnige bis heiße Wetter. Dank der zur Zeit wenigen Besucher, profitierten wir eher davon und konnten die wunderschönen einsamen Strände in vollen Zügen auf uns wirken lassen.

Typische Outfits auf den Cook´sEinziger Nachteil bei einer Reise auf die paradiesischen Cook´s ist die zu Neuseeland  gehöhrende Währung und das damit angehörende hohe Preisniveau. Dabei werden viele Waren von Neuseeland über die große Distanz per Schiff importiert weshalb die Preise auf den Inseln weiter ansteigen. Die Preise ziehen uns definitiv die Hosen und die Socken aus. Nur mal ein Vergleich: Stocksalami in Neuseeland 5$(3€) während sie auf Rarotonga 15$(9€) kostete. Für ein Bier zahlte man mindestens 4$ während es in NZ nur 2$ kam. So bekommt der Begriff „Leben auf Eigenversorgung“ plötzlich eine ganz besondere existenzielle Bedeutung  bei den Einheimischen. Zum Glück informierten wir uns vorher und hatten uns in NeuSeeland mit noch nötigem Proviant eingedeckt. Trotz dessen beschränkte sich schon nach der 1. Woche unsere Nahrung auf Toast, Käse, Instandnuddeln und viel frisches Obst. Speziell auf der kleinen idyllischen Insel Atiu bestand aufgrund fehlender Bankautomaten zur finanziellen Versorgung und extrem hohen Preisen unsere Hauptnahrung aus selbst gesammelten Kokosnüssen, Passionsfrüchten, Sternenfrüchten, Mango´s und Papaya. 4free So lebten wir auf Atiu fast ausschließlich als Vegetarier. Eine unserer ersten Stationen in den Vereinigten Staaten wird definitiv ein BurgerRestaurant werden. J

Die Cook-Inseln haben wirklich für jeden etwas zu bieten und begeistern durch Ihre vielfältige Natur- & Tierwelt. So  bietet die beliebteste und größte Insel namens „Rarotonga“  Ihren Besuchern und Reisenden etliche Schnorchelmöglichkeiten zwischen den vielen Riffen, Wanderungen durch dichten Regenwald, Bergplateaus mit Aussicht über die Insel mit Ihren himmelblauen Lagounen, traditionelle Kultur-& Tanzshows sowie einen Einblick auf Handkraft-Artikel wie Holzschnitzereien und typischen Kleidungen aus Batik-/Tie Dye-& Faserstoffherstellung in bunten und fröhlichen Farben, eben CookIsland-gerecht. Auch ein besonderes Highlight hier auf den Cook Inseln ist das „Wale Watching(Humpback Wale)“ welche hier von Juli-Oktober zu finden sind. Wegen der Beliebtheit der Insel in aller Welt, trafen wir natürlich umgehend auf viele Deutsche und Briten, die neben den Hauptbesuchern „Kiwis“ (Neuseeländern) und Australiern gern hier in weiter Ferne Ihren Urlaub verbringen. Wie schon erwähnt hat diese Entfernung und Abgeschiedenheit mitten im Ozean auch seinen Preis, nämlich die teuren Flugtickets mit einer Anreisedauer von ca. 1-2 Tagen aus Deutschland.

Anflug auf AitutakiRiesenmuschelnEine weitere Insel  der Cook´s ist „Aitutaki“ die die Reisenden durch einen Hauch von Magie und durch Ihre schönen Lagounen verzaubert. Die tropische Insel befindet sich in einem türkisfarbenen Atoll und wird von einem schützenden Inselriff umsäumt. In dem Atoll ergeben sich viele Gelegenheiten für ein paar sportliche Ausflüge wie das Schnorcheln in den Lagounen mit riesigen Fischen, Kanufahrten zu unbewohnten Inselgruppen mit gigantischen Krebsen, Wanderungen und Badegänge in klarstem Wasser und  Spaziergänge am Strand um all die wunderschönen Sonnenuntergänge anzuschauen. Die Menschen sind äußerst herzlich und sehr kontaktfreudig und schnell bekommt man ein Gefühl, dass alle Inselbewohner „eins“ miteinander sind, eine große Gemeinschaft. Regelmäßig spielen die Bewohner „Cricket“ und „Volleyball“ und pflegen Ihre Freizeitaktivitäten sehr. Alles ist auf Aitutaki sehr entspannt und man fühlt sich schnell heimisch. Daher ist es unserr Lieblingsinsel auf den Cookinseln. Trotzdem richten sich die Hotelpreise hauptsächlich an gutgefüllte Portemonnaies und gut bezahlte Gehaltsempfänger. Erfreulicherweise gibt es auch wenige aber hübsch eingerichtet Hostels für Budgetreisende wie uns.


wir konnten es selber kaum glauben
 





One Foot Islandauf Entdeckungsfahrt






 weiter gehts nach AtiuZum Abschluss möchten wir euch noch „Atiu“ die 3. Größte bewohnte Insel vorstellen. Wer Trekking, Natur und Tiere liebt und gern mal Jäger und Sammler sein möchte, dem ist diese Insel sehr zu empfehlen. Es gibt viele verschiedene Wanderwege durch dicht bewachsenen Dschungel, ­­­riesige verknurzelte oder wie Korkenziehergewachsene Bäume, eine große Artenvielfalt von Vögeln, und regelmäßig werden Ökotouren angeboten, an welcher auch wir teilnahmen. Während der Fahrt durch den Dschungel erläuterte uns unser Tourguide(Birdman George) wie vielfältig unsere Natur doch ist und wie viel Sie für uns Menschen bereithält. Es ist wirklich unglaublich, welche Vielfalt an Gewächsen, Kräutern, Früchten, und Bäumen hier aufzufinden ist. Man könnte definitiv als einsamer gestrandeter Mensch überleben. Erstaunlich ist auch, wie wir uns von unserem Supermarkt-Großeinkaufsverhalten lösen und unseren Fokus neu legen und in die Natur eintauchen und selber wieder die leckersten frischen Früchte und Kräuter sammeln bei einem Spaziergang durch den Wald. Wie wir aus Papaya und geraspelten Kokosnüssen mit frischem Limettensaft ein tolles natürliches Dessert zaubern. Hier wird man gern zum Früchtejunkie und der Körper freut sich wohl sehr über diesen Vitaminschock. J
Atius Dschungel
Abstieg zu einer der GrabstättenEin außergewöhnlicher Brauch der Einheimischen ist, die Verstorbenen in Höhlen zu beerdigen. Für Friedhofshöhlen(Rima Rau Burial Cave&Raka´s Burial Cave) aus dem 18.&19. Jahrhundert werden den Touristen Höhlenbesuche angeboten mit Guide, dabei kann man Skelette oder guterhaltene Schädel sehen. Ob es moralischer oder religiöser Art vertretbar ist oder nicht, muss wohl jeder mit sich selber ausmachen. Eine weitere Tradition der „Atiu-er“ ist das beliebte „Buschbier-Trinken“  benannt mit „Tumunu“. Dieses spezielle und nur auf 1 weiteren Insel gebraute Kokosnussbier wird hier hergestellt und wird auch zu „Dschungel“-Sitzungen und Versammlungen getrunken. Es hat etwas mehr als 20 % Alkohol mit süßlichem Aroma und schmeckt sehr gut, eher wie ein Wein.
das Typische Buschbiertrinken(Tumunu)Nach einer alkoholreichen Nacht und keinem verkaterten Morgen sowie dem nahenden Ende unseres Atiuaufenthaltes, entdeckten wir bei einem Tip mit dem Scooter plötzlich eine neue unbeschreiblich schöne Seite der Insel. Vor uns lagen messerscharfe, schroffe Felsklippen (Riffgestein) bewachsen von kleinen Blumen und die rauen Wellen suchten sich Ihren Weg über die Korallenriffe durch kristallklares Wasser und prallten gegen die Buchten. Winzig kleine Sandstrände verzieren diese Küste und man kann nur noch schwärmen.
Captain Cooks Landing im Jahr 1777Wie wir von „Local´s“ erfuhren, war vor ein paar Jahren ein TV Team aus Deutschland hier zu gegen und hatte ausführlich über diese 3 Inseln berichtet. Der CD- Verkaufspreis war für diese Reportage mit sehr viel Geld verbunden und wir ergatterten davon ein Exemplar für nur 12€ über einen Einheimischen. Eine schöne Erinnerung samt der tollen Fotos.

Christina im typischen Island OutfitVielleicht seid Ihr ja nach unserem neuen Bericht auch gerade ein bisschen am Schwärmen und entschwindet in Gedanken mal kurz den kalten winterlichen Temperaturen in Deutschland.

Damit verabschieden wir uns mit unserem „SüdseeBericht-Spezial“ erst einmal wieder von euch und melden uns mit Neuigkeiten aus den USA demnächst wieder zurück.
Byeeeeee (E no´ ra) Verabschiedung der Polynesier