Zwischenupdate
25.12- 12.01.2013
Indonesien/Neuseeland
Ein herzliches „Kia Ora“
(Hallo) aus Auckland und gleichzeitig ein gesundes neues Jahr an alle die sich
gelegentlich auf unseren Blog verlieren und sich für das Geschehen draußen in
der Welt interessieren. 5 gemeinsame
Wochen mit der Family liegen hinter uns, Weihnachten, Geburtstage und natürlich
eine entsprechende Neujahresfeier. Dieses Jahr wurde dann doch auf eine etwas
andere Art und Weise ins neue Jahr reingefeiert. In der Silvesternacht zählen
wir beim Countdown für gewöhnlich von 10-0 herunter und stoßen mit einem Sekt
an und fallen uns alle in die Arme um zu Gratulieren, doch andere Länder-andere
Sitten. Zum Zeitpunkt des Geschehens befanden wir uns in der streng
muslimischen Stadt „Pontianak“ auf der Insel Borneo, welche exakt auf dem
Äquator liegt und hier wird auf andere Art und Weise das neue Jahr begrüßt. Am
31.12. starten die Einheimischen gegen späten Abend mit Ihren Motorbikes oder
mit Ihren Auto´s zu einer nächtlichen Silvesterrundfahrt natürlich ohne Alkohol.
Dabei rollen sich die Bürger auf Ihren Verkehrsmitteln wie ein endloser Strom
aus Lichtern, Gehupe und der Geräuschkulisse der Fahrzeuge durch die Stadt und
„fahren“ auf diesem Weg in das neue Jahr hinein und die Straßen sind am Brodeln.
Aufgrund der muslimischen Religion gibt es nur begrenzt Alkohol für Männer und Frauen,
daher bleibt alles sehr im Rahmen. Nach einem schönen Abend in unserem Hotel
mischten wir uns kurz vor Mitternacht in die Massen und sahen beim Feuerwerk zu.
Jedoch feiern die Einheimischen ohne Countdown ins Neue Jahr. Definitiv war es
eine tolle Erfahrung einmal dabei gewesen zu sein. Weihnachten wurde unterdessen nicht ganz so spektakulär
gefeiert. Wir verbrachten den Abend in einem gemütlichen Italienischen
Restaurant und versüßten uns den Abend mit importierten Argentinischen Wein.
Das eigentliche Highlight
in Pontianak ist aber die Lage dieser Stadt und die ist exakt auf dem Äquator.
Unser erster Anlaufpunkt war natürlich das Äquator Monument. Wenn wir es nicht
selber gesehen hätten, wir würden es nicht glauben. Das Wasser hat auf dem vielleicht
10cm breiten Äquator keine Zirkulation und fließt gerade herunter, während es
auf der Nordhalbkugel im Uhrzeigersinn fließt, fließt es auf der Südhalbkugel
gegen den Uhrzeigersinn. Wir konnten es nicht glauben!!!!! Dies wurde uns an
einem Experiment veranschaulicht, wobei aus einem Eimer das Wasser in ein
Becken gegossen wurde und wir dabei zuschauen konnten in welche Richtung es
abfließt. D. h. 3x das selbe Experiment an 3 unterschiedlichen Plätzen aber mit
3 verschiedenen Ergebnissen der Wasserzirkulation. Einfach Hammer, Unglaublich,
ein 10cm breiter Streifen und darauf keine Zirkulation. Für uns meeeeega
beeindruckend und das beste, EXPERIMENT FOR FREE!!!Wie schön ist es doch das
man sich auf einer so langen Reise noch immer von neuen Sachen so beeindrucken
lassen kann. Der Blick aus dem Flugzeug, gab uns ein Bild von der Abholzung des
Regenwaldes welcher durch Agrarfelder, Straßenbau oder zur Städtevergrößerung
oft ersetzt wird. Tage zuvor unternahmen
wir noch einen Dschungeltrip über 3 Tage zu den Orang Utans und tauchten in den
tiefsten Dschungel Borneos ein.
Die Rückzugsorte der
Orangs werden immer weniger und wir Menschen nutzen das bedingungslos aus um
immer wieder neuen Platz für Agrarfelder zu schaffen.

Trotz dessen war der Trip
in die natürliche Umgebung der Orangs ein ganz besonderer und wird uns noch
lange in Erinnerungen schwelgen lassen.
Am 3.1 hieß es dann auch schon Goodbye und Danke
zu sagen. Während es für die Family zurück nach Deutschland ging, hieß unser nächstes
Ziel Neuseeland was aber nur als Zwischenstopp für 1 Woche eingeplant war. Das
eigentliche Ziel für uns sind die
COOK INSELN in der Südsee.

Nach einem 25h Trip mit
Zwischenstopp in Guangzhou (China 9h), landeten wir 11h später in Auckland.
Selbst vom Osten Chinas ist es immer noch eine Ewigkeit bis nach Auckland.
Wir blieben 3 Nächte in
Auckland, und mieteten uns anschließend einen Kombi.
Wir genossen wieder den Europäischen Standart und das angenehme
Flair was die Stadt umgibt. Aufgefallen sind uns auch wieder die Masse an Fast
Food Ketten, welche hier heimig sind. Vom goldenen „M“, über „BK“ bis zum „Kentucky“
Restaurant gibt es hier wieder alles und das meist in mehrfacher Ausführung in
jeder noch so kleinen Stadt.
Optisch legt sich das natürlich auf die Bevölkerung nieder, was allzu oft nicht
der schönste Anblick ist. Es ist wieder ein Zeichen des übermaßigen Komforts,
des Reichtums und der Bequemlichkeit und die Folgen sind oft extreme
Fettleibigkeit. Trotzdem genießen auch wir wieder unseren europäisch angehauchten
Flair von Komfort, Sauberkeit, Hightec und modernen Städtchen auf Neuseeland.

Nach 3 Tagen verließen wir
Auckland und fuhren einfach mal der Sonne entgegen in Richtung Ostküste des
Landes. Wir besuchten die „Cathedral Cove“, „Rotorua“ mit seinen Geysiren und Thermalfeldern, als
auch die Stadt Hamilton, welche eine der wichtigsten Drehorte für die Trilogie „Herr der Ringe“ war. Zudem konnten wir uns über die Schönheit der
Natur ein Bild machen. Eines ist definitiv auch in Neuseeland der Fall. Die
Gastfreundlichkeit ist ungebrochen und mit Australien gleichzusetzen.
So vergingen die Tage und
es ging auch weiter nach Rarotonga was seit dem 11.01 unser Domizil ist. Für
uns eigentlich gänzlich unbekannt und von Deutschland nur über einen
anstrengenden 30h Flug zu erreichen, befinden wir uns nun endgültig am A… der
Welt.
Noch mehr A… der Welt geht
für uns nicht mehr. Selbst von Auckland flogen wir immer noch knapp 4h über die
Datumsgrenze hinweg in Richtung Osten.
Ein unglaubliches Gefühl
für uns. Wir starteten am 11.1 gegen
19Uhr in Auckland und erreichten am 10.1
23.55Uhr Rarotonga. Uns wurde quasi ein ganzer Tag geschenkt.
DANKE HIERFÜR LIEBE WELT!!!
Unser Plan ist auf
Rarotonga 6 Nächte zu bleiben und anschließend für 8 Nächte nach Aitutaki von
wo aus es nochmal für 7 Nächte auf die abgelegene Insel Aitu gehen soll.
Spektakulär, Geil, uns
fehlten einfach nur die Worte als wir Rarotonga erreichten.
Die Farbe des Wassers
setzt den zweifelsohne wunderschönen und traumhaften Philippinen noch einen
drauf. Umringt von vorgelagerten Motus
hat jede kleine Insel seine eigene Schutzbarriere aus Sandbänken und Korallen.
Wir hoffen auf eine schöne
Zeit hier und berichten natürlich wieder in 2-3 Wochen mit einem
Südsee-Spezial!!!
Bis dahin….
Auf ein Wiedersehen in
diesem Jahr….
Bye