Dienstag, 24. Dezember 2013


Update vom 07.12.-24.12.2013

 

Petronas Tower in KLtraumhafte Landschaft auf FloresEin herzliches „Selamat“(Hallo) nach Germany an die Family, Friends and the new Friends “all over the World”. 2 aufregende Wochen liegen hinter uns, immer wieder von Neuem beeindruckt, was Planet Erde zu bieten hat, wie vielseitig die Unterwasserwelt sein kann, und wie reich ein Land an Kultur und Naturphänomenen sein kann.
bunte Farben soweit das Auge reicht
Nach dem spektakulären Sonnenaufgang am Vulkan Bromo verließen wir 2Tage später dieses nette kleine Örtchen Richtung Surabaya von wo es für 3 Tage nach Kuala Lumpur ging. Surabaya selber ist ziemlich unspektakulär und war für uns nicht mehr als eine Durchgangsstation für 1 Nacht.

Fix in ein nettes kleines Hotel eingecheckt, die Vorzüge der „Low Cost“ Massage genossen und einen kleinen Teil der Stadt erkundigt. Aufgrund diverser Regenschauer grenzten wir dann die Stadtbesichtigung auf 2h ein. Surabaya ist mit knapp 3Millionen Einwohnern eine der größeren Städte auf Java.

Zudem seih gesagt, dass Indonesien das bevölkerungsreichste muslimische Land der Erde ist.

Tags später ging es weiter nach Kuala Lumpur, der Hauptstadt Malaysia´s. Aufgrund der großen Anzahl an Low Cost Airlines wird einem das Fortbewegen hier ziemlich einfach und extrem preiswert gemacht. So flogen wir für gerade einmal 60€ pro Person nach Kuala Lumpur und zurück nach Bali. Wir nutzen außerdem den Aufenthalt in Malaysia, um ein neues Visum für Indonesien bei Wiedereinreise zu bekommen.

2Fehler in einem Bild:-)falsche Zahl und spiegelverkehrtKuala Lumpur besitzt die Petronas-Tower, welche mit zu den höchsten Gebäuden der Welt zählen. Für einen „Walk auf der Skybridge“ reichte dann unsere Zeit leider nicht, da man die Tickets besser online kaufen sollte, oder sich ggf. früh 7Uhr in eine schier endlose Schlange einreihen soll. Das war uns dann doch etwas zu zeitaufwendig und entschlossen den anliegenden TV Tower für die Hälfte des Geldes ohne langes Anstehen zu besuchen – und mit der gleichen Aussicht. Der Besuch in der Hauptstadt Kuala Lumpur hat sich allemal gelohnt. Kompletter Kontrast zu Indonesien und seiner Hauptstadt. Annähender Westlicher Standard, der Englischen Sprache ist so gut wie jeder mächtig, dafür sind aber auch die Preise annähernd westl. Niveaus.

Wir unternahmen einen Tagestrip zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt. Unter anderem besuchten wir die „Cuta Caves“ was als ein Hinduistischer Gebetsort bekannt ist. Sehr beeindruckend und sollte man gesehen haben. Überhaupt konnten wir uns auf der Reise das erste Mal ein Bild vom Hinduismus machen. Vielleicht bekommen wir irgendwann einmal die Gelegenheit tiefer in diese Glaubensrichtung einzutauchen. Anschließend verschlug es uns wieder zurück nach Indonesien und zwar auf das „Mallorca der Australier“, nach Bali. Wir sahen zum Glück nicht viel von „El Aarenal“(Kuta in Bali), da wir den Flughafen gleich Richtung Norden der Insel verließen.

Transportmittel Nr.1 auf den Gili´sHier im Norden der Insel kamen vor allem die Taucher unter uns auf ihre Kosten.

Weiter ging es nach 3Tagen auf die Gili´s, wobei wir uns für Gili Air entschieden. Gili ist eine vorgelagerte Inselgruppe vor Lombok und kann schon als ein Backpackereldorado angesehen werden.

Happy Birthday for ChristinaWer Chillen, Tauchen oder einfach nur Party machen möchte, sind die Gili´s das Paradies schlechthin. Und das Beste für uns auf dieser Insel war, dass es schlichtweg keinen Verkehrslärm auf diesen Inseln gibt. Alles wird hier noch mit Pferden von A nach B bewegt. Unglaubliches Feeling.

Wir feierten noch unter Palmen Christina´s Geburtstag und genossen die Zeit in diesem kleinen Paradies. 3 Tage später ging es zurück nach Bali und Tags drauf weiter nach Labuanbajo.

Einer der vielen Airlines auf der " Geman Black List" :-)Ehrfürchtige Begegnung mit dem KomodowaranLabuanbajo auf Flores ist der Anlaufpunkt Nummer 1 wenn man beabsichtigt, einen Besuch dem Komodo Nationalpark abzustatten. Labuanbajo ist nicht wirklich sehenswert und eigentlich auch ziemlich versüfft. Dafür lockt die Umgebung mit umso mehr Highlights. Überwasser gibt es zum einem die „Dragons (Komodowarane)“ und eine Landschaft aus zig kleinen Inseln und Unterwasser gibt es eine Landschaft, welche wir bisher so noch nirgends kennengelernt haben. Über 1000 Fischarten in den buntesten und schillerndsten Farben mit ca. 300 Korallenriffen, raubte uns sprichwörtlich den Atem vor der Schönheit der Natur. Wir haben doch schon viel unter Wasser zu sehen bekommen auf dieser Welt, doch dieser Tauch- oder Schorchel-Spot toppte bisher alles Gesehene. Dazu beigetragen haben mit Sicherheit auch die Begegnungen mit den majestätischen schwarzen Manta-Rochen mit einer Spannweite von 5-9 m welche als die größten der Welt gelten, welche förmlich im Wasser unter uns entlangschwebten. 10-15 Mantas sorgten für ein Gänsehautfeeling, welches wir so noch nicht kannten. Wo sonst bekommt man als Schnorchler die Gelegenheit, diese prachtvollen Fische in ihrer natürlichen Umgebung zu beobachten? Man konnte sie Quasi anfassen, so nah waren sie uns. Dieser Tag wird so schnell nicht in Vergessenheit geraten. Wir hoffen sehr, dass die Indonesier diese wunderbare Unterwasserwelt und all die wichtigen und schönen Korallen schützen mit dem entsprechenden Respekt vor der Natur und den Tieren, damit sich auch in Zukunft die Besucher daran erfreuen können. Auch der Anblick der „Komodowarane“  sorgte für ein Staunen unsererseits. Es ist die größte Echse auf Erden und kann bis zu 3Meter lang werden.

nicht ganz der gleiche Standard wie Germany
Gänsehautfeeling unter WasserWir verbrachten knapp 1Woche auf Flores und genossen die Zeit. Trotzdem blieb mir der unbequeme Gang zum Zahnarzt nicht mehr erspart. Nachdem ich den Gang im Ausland immer vermieden habe, gab es in Labuanbajo kein entkommen mehr. Bereits seit Kirgistan schleppte ich dieses Übel mit mir rum, und ließ mich endlich für 12,50€  operieren. Nun planen wir, für die Zeit zwischen Heilig Abend und Silvester einen Ausflug mit dem Boot in den dichten Dschungel Borneo´s zu unternehmen, um uns dort die letzten Rückzugsorte der Orang-Utans anzuschauen. Bei gutem Wetter werden wir auf dem Deck unseres kleinen Bootes übernachten und haben vielleicht einen Blick in den schönsten Sternenhimmel. ­­Zudem sind viele Tiere nachtaktiv, daher könnte womöglich die nächtliche Geräuschkulisse im Dickicht für uns zum einem weitere Erlebnis werden. Aber zum Glück sind wir ja auf dem Boot und sollten sicher vor gefräßigen Tieren sein. J
Von unserer Bootscrew werden wir mit 3 Mahlzeiten, kleinen Snacks, Getränken und nachts mit Moskitonetzen versorgt, sodass es uns gut gehen sollte bei diesem Dschungel-Abenteuer. Wir erhoffen uns, entweder bei einer Wanderung durch den Regenwald oder zu den Fütterungszeiten die Orang-Utans zu Gesicht zu bekommen oder mal eine Banane reichen zu können für ein hübsches Foto. Ist eben alles Touristengerecht gehalten.





Der Nationalpark „Tanjung Puting“ ist leider auch der letzte Rückzugsort für diese Menschenaffen in Borneo. Nach unserer Tour im Regenwald werden wir nach  Pontianak fliegen, der Stadt unmittelbar am Äquator liegend. Hier feiern wir dann hoffentlich gesund und munter ins neue Jahr 2014, um dann unsere Reise noch ein bisschen fortzuführen und weiter auf Entdeckungsreise zu gehen.
Merry Christmas to GermanyBis dahin wünschen wir euch erst einmal eine erholsame, gemütliche und freudige Weihnachtszeit, schöne Feiertage und zu Silvester einen guten Rutsch. Wir melden uns dann mit weiteren Neuigkeiten wohl im Jahr 2014 wieder zurück und grüßen euch ganz lieb.


 
  











Donnerstag, 19. Dezember 2013

Zwischenupdate 19.12.2013

Wir wollten uns heute mit einen speziellen Thema beschäftigen. Es geht um eine Sache die für uns hier auf Indonesien für viel Gesprächsstoff sorgte. Es handelt sich um nix Negatives, sondern einfach nur um etwas was uns nicht mehr los gelassen hat. Wir konsumieren es jeden Tag, meistens früh zeitig, brauchen es eigentlich mehrmals täglich, kurzum,---wir sind abhängig davon. Weltweit gibt es dieses Suchtmittel in 1000 verschiedenen Sorten aber diese eine Sorte hier auf Indonesien hat unser Interesse geweckt.

Es handelt sich um das Suchtmittel Nr.1 für uns.

KAFFEEEEEEEEEEEEEEEEE!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Und hier auf Indonesien gibt es einen Kaffee der so außergewöhnlich zubereitet wird, das es uns Wert war darüber einen kleinen Text zu schreiben.

Hier auf Indonesien, speziell auf Bali gibt es ein Produkt welches so ungewöhnlich oder auch absurd zubereitet wird, das Feinschmecker aus der ganzen Welt diese kleine Insel besuchen, um sich selber davon ein Bild zu machen.

Auf Bali gibt es ein Tier welches sich Schleichkatze nennt. Dieses besagte Tier trägt auf ganz besondere Weise zur Kaffeeherstellung bei, welches sich zum Teil von Kaffeefrüchten ernährt. Nun folgt die spezielle Kaffeeproduktionserklärung, welche nur noch die lesen sollten die über ausreichend Vorstellungsvermögen oder Delikatessgaumen verfügen ;-) :

 Das bedeutet, dass sich dabei die Kaffeekatze nur die von bester Qualität zeugenden Kaffeefrüchte zum Verzehr erschnuppert und auswählt. Während des Verdauens, wird also die Kaffeefrucht in Gourmet-sprache „veredelt“ und die Katze scheidet die edlen Überreste der Frucht aus, nämlich den Kaffeekern – auch Kaffeebohne genannt. J

Die von der Schleichkatze ausgeschiedenen Delikatesskaffeebohnen werden per Reinigungsverfahren zw. Kot und Kaffee gefiltert um so dem Gourmetliebhaber diesen kräftigen, duften und erdigen Kaffee anzubieten. Es werden davon nur 350 kg im Jahr produziert und ist oft erhältlich in 100 g-Packungen zum Preis von ca. 25 € auf Bali, dafür ist diese Rarität von Kaffee bei uns in Deutschland fast unbezahlbar.  Fazit: Ein ungewöhnliches Getränk für den Gaumen eines Feinschmeckers.

Weitere Infos dazu gibt es natürlich auch auf Wikipedia


Wir haben uns vorsorglich mit „Kopi Luwak“ eingedeckt und werden es der Family nach Deutschland mitgeben. Also wer Lust hat etwas ungewöhnliches zu probieren, der ist Herzlich eingeladen uns in ferner Zukunft in der Heimat zu besuchen.


 

 



Freitag, 6. Dezember 2013

Update vom 06.11- 06.12.2013

Freudensprünge sind bei uns keine SeltenheitMit ein wenig Wehmut verließen  wir also nach 2 wunderschönen Wochen Tasmanien. Einerseits freuten wir uns, auf das bevorstehende Abenteuer im Outback, andererseits nehmen wir Abschied von einer Insel, welche für uns mit zu den absoluten Highlights zählte. Nirgendwo sonst sahen wir so viele wildlebende Tiere wie auf dieser Insel. Wir flogen also zurück auf´s Festland nach Melbourne, wo wir schon die nächste private Einladung erhielten und uns das nette Pärchen schon empfing. Die beiden trafen wir erstmalig ganz woanders, nämlich bei unserem letzten Volunteereinsatz in Kyneton.

lovely couple from MelbourneBei einem Kneipenbesuch in der Stadt winkten uns die 2, welche wiederrum mit Freunden in der Kneipe waren zu deren Tisch rüber. Da das Trinken doch zu 6. mehr Spaß macht als zu 2. Und so kamen wir ins Gespräch über Gott und die Welt und vor allem was uns denn in dieses „Nest“ wie Kyneton treibt. 2 Stunden später entstand bei Wein, Bier und Schnaps also die Einladung nach Melbourne bei Tanja & Jason. J Wir konnten dadurch wieder viel Geld für Übernachtung und Lebensmittel sparen, da wir bei T. & J. ein kleines aber feines Zimmer bekamen und jeden Tag dort mit Köstlichkeiten verwöhnt wurden. Das Feiern kam auch nie zu kurz und 2-mal konnten wir ein Bad wie die VIP´s in deren Wirlpool mit Massagesprudel und Sekt genießen. Haaaaahhhh….kann das Leben schön sein J Natürlich wie sollte es auch anders sein, arrangierten wir uns wieder mit Wickelklößen und Schweinsbraten und Wein. Beide waren superfreundlich, großzügig und spendabel und das einfach so aus guter Tat heraus, obwohl wir eigentlich Fremde sind. Danke! Für uns ist es auch wieder einmal ein Beweis für die außerordentliche Gastfreundlichkeit und ein Zeichen von großem Interesse, andere Menschen aus aller Welt kennen lernen zu wollen als auch deren Kultur und Lebensweise. Wir schätzen diese Eigenschaft sehr und können vielleicht auch etwas davon mit nach Deutschland mitnehmen.

Outback, wir kommen...Nach 6 erfolgreichen Volontärwochen bei versch. Familien in Australien, setzen wir unsere Reise nun wieder fort und ein neues Reisekapitel beginnt nun für uns im roten Herzen Australien – dem wunderschönen Outback. Zahlreiche Wege  führen dabei durch Zentral-Australien. Wir entschieden uns für die Route von Alice Springs, der Wüstenstadt nach Norden bis Darwin, der tropischen Küstenstadt zu fahren. Damit lag eine Strecke von 1500 km vor uns mit einem Zeitlimit von 2 Wochen. Für dieses Abenteuer mieteten wir uns einen Campervan mit integrierter Kochnische, kl. Schränkchen, Kochequipement, Kühlschrank und einem Platz zum Schlafen. Des Weiteren deckten wir uns mit massig Karten, Routenplaner und Sightseeingbroschüren ein damit wir auch ja nix verpassen, denn auch die Sache mit dem Verfahren ist ja nicht ganz ohne im Outback… ..hier hatten wir die Probleme zum Glück nicht denn es geht 1500 km nur geradeaus J und zwar nach Norden (Darwin) oder nach Süden (Adelaide) …so einfach ist das. Letztendlich haben wir genau 3004 Km in 14 Tagen zurück gelegt. Da es aber im Outback sehr heiß und trocken ist, kauften wir viel Proviant ein  - dabei ganz wichtig: viiiel Wasser. Denn das ist rar in der Wüsten- & Buschlandschaft. Da stand also unserer aufregenden Fahrt nichts mehr im Wege und wir starteten in Alice Springs. Die Landschaft im Herzen Australiens ist geprägt von rot-brauner Erde, alles sieht irgendwie sehr trocken aus und auf dieser trockenen Erde wachsen überall im Outback wunderschöne grüne Pflanzen, Buschland-Bäume und kl. Blumen und Bergketten durchziehen das Land, manchmal erinnert dieses Bild an Afrikanische Savanne und man kann sich einfach nicht daran sattsehen. Elefanten und Giraffen lassen zwar nicht grüßen…dafür aber Dingos, Kängurus, Wildkatzen und Kakadus. Und man befindet sich wirklich im absoluten Nirgendwo, endlose Weiten und unberührtes Buschland bis zum Horizont und jeden Abend kann man zusehen, wie sich der Himmel beim Sonnenuntergang in alle möglichen Farben verfärbt. Einfach toll!
Magischer Moment am Ayers Rock
Devil´s Marbles Wir freuten uns immer riesig, andere Campervanreisende auf dem endlosen Highway anzutreffen und grüßten uns immer extra freundlich. Unser Weg durch´s Outback, führte uns als 1. zum „Uluru“ dem Ayers Rock. Unglaublich, welches Phänomen diesen Berg umgibt und Menschen aus aller Welt diesen bestimmten Berg sehen möchten. Aber es ist ein ganz besonderer, magischer Ort, heilige Stätte für die Aborigines seit Tausenden Jahren. Er unterscheidet sich vollkommen vom Aussehen anderer Berge und er ragt mit 350m Höhe aus geradem Flachland empor. Wir verbrachten 3 Nächte an diesem magischen Ort und fuhren mit aller Gemütlichkeit zurück nach Alice Springs wo wir uns erneut mit Proviant eindeckten. Während der langen Fahrt Richtung Norden, hielten wir unter anderem bei den „Devil Marbles“, im „Nitmiluk“-Nationalpark (ein Geheimtipp!) und schliefen 2 Nächte im Litchfield Park und genossen einfach die Weite dieses großartigen Kontinent. Dank unseres Travelguides „Australia Wide 6“ welchen uns das Pärchen aus Tasmanien zur Verfügung stellte, konnte man problemlos nach kostenlosen Schlafplätzen suchen. Ausnahmen gab es dann nur, wenn wir doch mal unter die Dusche mussten. :-) 
Bekanntschaft am Wasserfall im Nitmiluk Nationalparkist das nicht sweet?Zwickau lässt grüßenNach etwa 10 Tagen im Campervan, erreichten wir langsam den Norden Australiens und unternahmen einen Trip in den Litchfield Nationalpark. Ursprünglich war geplant, den Kakadu National Park zu besuchen aber 3 Tagen waren dann dafür doch zu wenig und wäre mit Sicherheit auch zu stressig geworden. Uns fielen überall die Hinweisschilder auf, bei denen auf Krokodile  in Gewässern hingewiesen wurde. Aus rein informativen Gründen wird darauf aufmerksam gemacht, denn es ist die natürliche Umgebung von div. Krokodilen im Norden von Australien. Jeden Morgen prüft das Team der jeweiligen Nationalparks, ob über Nacht Krokos zum Gewässer gefunden haben und falls ja, dann werden die Tiere in andere Gewässer umgelegt und demnach wird täglich neu entschieden, ob Besucher in den wunderschönen tropischen Lagunen schwimmen gehen dürfen oder nicht. Zugegeben war uns anfangs nicht ganz wohl bei der Sache evtl. gemeinsam mit Süßwasserkrokodilen zu baden aber nachdem wir dann einige Male andere Leute beim Badeerlebnis beobachteten, trauten wir uns dann doch auch das kalte Nass zu genießen. Trotzdem stieg natürlich der Adrenalinpegel immer rasant an aber nach einigen Badegängen legte sich. Bei unserer Abenteuerreise auf dem Highway entlang, näherten wir uns nun der letzten Station, nämlich Darwin.

Merry Christmas für alle daheimgebliebenenDie Stadt hat überteuerte Preise aber punktet mit einem Hauch von Miami-Feeling und alles sieht schön, geschmackvoll, grün und sieht sauber aus. (Einziger Nachteil: Australien ist sehr teuer) Abschließend können wir Australien jedermann empfehlen, es macht einfach Spaß, diesen faszinierenden Kontinent zu erkunden. Der rote Kontinent hat wirklich für jeden etwas zu bieten. Für uns war es eine super Reise und wir werden wohl wieder hierherkommen.
mit Family vor dem Borobudur Tempel Nach 2 ½ monatigem Aufenthalt, verließen wir von Darwin aus das Land Richtung Bali (Indonesien) wo es Tag´s drauf nach Jakarta weiter gehen sollte um die Family in Empfang zu nehmen.

Nach über 7 Monaten kam dann das freudige Wiedersehen mit der Family. Man hatte sich natürlich jede Menge zu erzählen und freute sich gemeinsam auf die nächsten 5 Wochen, um gemeinsam die Indonesischen Inselgruppen zu erkunden. Wir blieben zunächst 2 Nächte in Jakarta, was aber nicht wirklich einen Besuch wert ist. Zuviel Dreck und Verkehr verursachen regelmäßig einen Verkehrskollaps. Bis auf die „Istiqlal“ Moschee gibt es nicht wirklich was zu sehen. Wir verließen Jakarta Richtung Yogyakarta, welche als buddhistische Hochburg gilt. Der „Borobudur“ Tempel gilt als der größte Buddhistische Tempel der Welt und gehört mit „Angkor Wat“ in Kambodscha und Bagan in Myanmar (ehemals Birma) zu den bedeutendsten Monumenten Südostasiens. Zudem gab es auch noch den „Prambanan“ Tempel, welcher der beeindruckendste hinduistische Tempel auf Java ist. Wir blieben 4 Nächte ehe wir diesen geschichtsträchtigen Ort nach Cemoro Lawang verließen, der am Fuße des Vulkans „Bromo“ liegt. Uns trieb es bereits 3 Uhr morgens aus dem Bett, um einmal live dabei zu sein, wenn die Sonne erneut über diesem rauchenden Krater aufsteigt. Definitiv war es ein ganz besonderer Moment auf unserer langen Reise, den Sonnenaufgang am „Bromo“-Vulkan zu beobachten. Als nächstes geht es für uns für einen kurzen Zwischenstopp in die Hauptstadt Malaysia´s namens Kuala Lumpur, eh es zurück geht nach Bali auf Indonesien.
großartiger Moment mit Blick auf dem Mount Bromo
Wir hoffen, dass Ihr wieder viel Freude hattet uns für einen kurzen Moment auf unserer Reise zu folgen und wünschen euch viel Spaß bei der Bildershow. Wir grüßen euch ganz lieb und würden uns sehr über ein paar Kommentare freuen. Euch eine schöne Winter-, Glühwein-, & Weihnachtsmarktzeit. J eure Weltenbummler

 

Dienstag, 5. November 2013

Update vom 14.10.- 05.11.2013

Wir schreiben den Tag Nr.221 unserer Reise Around the Globus. Größtenteils von positiven Erlebnissen begleitet, ist diese Reise ein Kapitel was sich über kurz oder lang in unser Leben geprägt hat oder prägen wird. Ja wie war das damals am 13.04.2013? Was ging in unseren Köpfen vor? Wie empfinden wir das heute? Warum tauscht man ein sicheres Umfeld für einen Trip, obwohl man manchmal nicht weiß, wohin es einen am nächsten Tag verschlägt?

Der Tasmanische Teufel ist leider vom Aussterben bedroht!!!ungewohnter Besuch in TasmanienZugegeben kam im Vorfeld der Reise bei uns doch des Öfteren Skepsis auf, ob es vielleicht ein unsicheres oder auch gefährliches Abenteuer ist. Wohnungsauflösung, der unbequeme Gang in die Chefetage, Behörden und viele andere kleine Dinge lassen aus so einem Projekt ein Mammutprojekt werden.  2 Jahre voller Planungen, Informations-Sammelungen und Organisationen liegen hinter uns und bis heute sind ganze 222 Tage vergangen und wir haben unsere Entscheidung bisher nie bereut und freuen uns immer noch sehr all diese wunderbaren Dinge in dieser weiten großen Welt erleben zu dürfen. Mittlerweile befinden wir uns in dem kleinen Dörfchen „Lower Barrington“ nahe Devenport auf Tasmanien und nahmen die Einladung der netten Familie für einen weiteren Volunteer-Arbeitseinsatz natürlich wieder gerne an. Das Haus liegt auf einem Berg mit Blick auf die umliegenden Berge als auch mit einer Olivenplantage und einem großen Garten. Straßenlärm, Verschmutzte Luft und Hochhäuser gibt´s hier nicht….Weit und Breit die schönste und entspannendste Natur und gratis morgens „Little“ Kängurus zum Bestaunen, die durch den Garten hoppeln als auch „lachende“ Vögel (Kokkobara http://www.youtube.com/watch?v=Fc_-icFHwQo). Da wir täglich bei Sonnenschein unsere Pflicht mit Gartenverschönerungsarbeiten und sonstigen Aufgaben fleißig nachkommen, konnten wir als Gegenleistung der Familie schon einige Male Tasmanien mit deren Pick-up erkunden. Dabei besuchten wir den Berg „Craddle“ im Nationalpark (http://vimeo.com/8656049) und hielten wohl noch vor den Deutschen hier den ersten Schnee in unseren Händen….da ließ sich eine ordentliche Schneeballschlacht natürlich nicht mehr wegdenken….:-)
in den Cradle Mountains nahe Devenportzum Schneemann bauen reicht es leider nicht mehr
Mit unserer Hauseigentümerin unternahmen wir auch schon einen Trip zur Pinguin-Küste und bestaunten dort die kleinen Tiere beim Nestbau und beim Liebestanz. Und damit wir nicht nur mehr über die Natur und Tiere erfahren hat es der Zufall so vorgesehen…..das unser neues 2wöchtiges Zuhause bei einer Englischlehrerin und Ihrem Mann ist und so auch unsere Fremdsprachenkenntnisse gefördert werden. Zudem durften wir auch schon bei einem kleinen Rundgang den nur hier in Tasmanien lebenden „Tasmanischen Teufel“ besichtigen und streicheln (natürlich nur wenn er satt und zufrieden ist) sonst wird´s teuflisch J .

Für uns ist es auch außerordentlich interessant wie verschieden jede Familie lebt, bei denen wir bisher halfen und wohnten. Die einen sehr genussfreudig und naturliebend, die anderen chaotisch, unordentlich und sehr liebenswert und die nächste Familie dagegen wieder stets ordnungsliebend und wohlhabend. Doch eines haben alle bisherigen Familien gemeinsam: immer sehr freundlich und großzügig uns gegenüber sowie dankbar für fleißige Helfer.

Planitzer Wickelklöse am Ende der WeltAuch in Kyneton bei der 2. Gastfamilie erlebten wir daher viele schöne gemeinsame Stunden nach getaner Arbeit bei leckeren servierten Mahlzeiten und einem Glas Wein. Und nicht nur wir sind an dem Leben der Familien interessiert, sondern möchten auch unsere Gastfamilien immer etwas über unser „Deutschland“, über unser Zuhause und unseren Lebensstil oder die Vergangenheit erfahren. Zumeist schwärmen alle einmal von den schnellen Autos in Deutschland und der fast unbegrenzten Fahrgeschwindigkeit auf den Highways aber auch von den von uns gekochten traditionellen Gerichten wie Wickelklöße mit Schweinsbraten.  Die Familie hatte definitiv einen besonderen Lebensstil – nämlich mit Vorliebe „GRÜN“, was bedeutet, dass wir erstmals in unserem Leben eine kompostierbare Toilette benutzten. Damit wir das Prinzip des Ökologieprozesses verstehen, erhielten wir also eine ausführliche Erläuterung zur Benutzung der Toilette. Außerdem ist der Hausherr Künstler und produziert aus Metallschrott neue Metallmode-Stücke für Haus und Garten…..hier lernt man Kreativität. Leider gehörten dann aber auch dicke Spinnen und Spinnenweben zum Hausinventar…..die sind nämlich ein Zeichen einer gesunden Wohnkultur J Manche Nacht hatten wir auch kleine Besucher auf unserem Dach wie die schnarchenden Opossums (wie Heidi Opossum). Auch das Kochen machte dort viel Spaß, da jedes Kochequipment aufgrund seines Alters eine kleine Geschichte erzählte und man gern an „Omas“-Zeiten denkt. So mixte ich z. B. Zutaten mit einem Quirl mit Kurbeldreher per Hand….:-)

Zudem wurden wir von den 2 Hausbesitzern wieder daran erinnert, wie einfach es ist anderen Menschen zu helfen. Beide bringen sich regelmäßig bei einem Gemeinnützigen-Projekt mit Pizzaherstellung ein. Der Erlös der Pizzen in einer gastronomischen Einrichtung wird an Kinder in Timur gespendet. Dabei unterstützten wir tatkräftig bei der Pizzaherstellung sowie beim Auslieferservice mit. „Ein sehr gutes Gefühl, wenn man auf so einfache Weise so viel bewirken kann“.

12(9) Apostelein magischer Moment Ein weiteres Highlight in Australien und eine Empfehlung an alle, die noch nie dort waren: die „Great Ocean Road“  - einfach waaaaahnsinn: Gänsehaut-Feeling pur. Die größte Attraktion waren die 12 Apostel bzw. sind es nun nur noch 9. Auch Wale kann man hier des Öfteren sehen. Während unserer Great-Ocean-Road-Tour konnten wir Koalabären besichtigen. Diese gemütlichen Zeitgenossen schlafen allerdings gern ihre 20 Stunden pro Tag und sind etwas faul. ­Dafür waren die bunten Papageien namens „Kingparets“ umso aktiver und machten es sich bei der Fütterung auf unseren Schultern bequem. Definitiv eine lustige Fotosession. Bei einer kleinen Pause servierte uns der Busfahrer ein originales Teegebräu nach Aborigines-Rezeptur, welches er in einem Eimer durch die Luft schüttelte damit sich die Kräuter entfalten können….ein wirklich unvergesslicher Tag für uns.

Glücksmomente einer FrauDiesen Freitag geht es dann mit dem Flugzeug zurück nach Melbourne und anschließend weiter nach Alice Springs.
Wir hoffen, dass es euch wieder viel Freude bereitet hat, unseren Bericht zu lesen und so könnt Ihr ja auch ein klein wenig unsere Abenteuer aus weiter Ferne miterleben. Wir grüßen euch ganz lieb daheim und verabschieden uns erst einmal - „Byyyyyeeeee“

 

 

 

Sonntag, 13. Oktober 2013


Update vom 22.09.- 13.10.2013

 

 

gugge malNach knapp 3 Wochen Abstinenz melden wir uns wieder aus dem beschaulichen Kyneton was im Bundesstaat Victoria liegt. Nachdem wir Sydney pünktlich mit den Bus verlassen haben ging unser erster Arbeitseinsatz nach Mitta Mitta near Albury. Nach einer doch recht langen Fahrt von 9h erreichten wir Abends gegen 9 Albury und wurden da auch schon in Empfang genommen. Lewis brachte uns dann in das 1 stunde entfernte „Mitta Mitta“.Uns liefen dann auch schon die ersten „Onebats“ und „Wallabies(Känguru)“in der Nacht entgegen. Vorsicht war geboten auf Australiens Straßen.
nach 5 Monaten wieder couragiertes Arbeiten:-)
we love it...Der Nächste Tag begann dann  gegen 7 mit zeitigen Aufstehen und Einleitung in die Familie welche uns die folgenden 2 Wochen aufnahm und mit der Einleitung in die Arbeit. Unter anderem haben wir eine Brücke neu lackiert, Gartenarbeiten und Housecleaning waren die Hauptaufgaben.

Wir kochten ein paar traditionelle“ German  Dishes“ und lernten sehr viel über die Aussies dazu. Auch sprachlich ist das Leben bei einer Familie natürlich die beste Schule. Wir dachten doch des Öfteren, das wir mit unserem  Englisch recht gut dastehen doch wenn es dann ins Detail geht, stießen wir Anfangs recht oft an unsere Grenzen.

Glückspilz...Ein besonderes Highlight war für uns auch das beobachten eines „Platypus“, bei uns auch Schnabeltier genannt. Sie gibt es ausschließlich im Südosten Australiens. Auch konnten wir oft einige Opossum`s beobachten. Da hier in Australien gerade der Frühling beginnt sind einige Tiere doch besonders aktiv.

Christina hat dann auch ihren ersten Fisch(750g) selber gefangen. Nach 2h vergeblichen halten der Angel gab ich sie weiter an Christina und nach unglaublichen 2 MINUTEN biss einer an. So ungerecht kann es manchmal zugehen. Aber ich gönne ihr den Erfolg. Wisst ja, Gentleman likeJ

Mayday Mayday...Also ganz besonderes Schmankerl für uns war ein Privatflug in einer kleinen 4 Sitzermaschine. Unglaublich and for free. Waaaaaaaaaaaaaaaaahnsinn!!!Wann bekommt man schon mal einen Flug geschenkt. Wir flogen über die Gegend des Dartmouth Lake und konnten auch noch den letzten Schnee auf dem mit 2228m höchsten Berg Australien( Mount Kosciuszko) sehen.
Schnee in Australien war für uns bis dahin ebenso unvorstellbar. Wir unternahmen noch eine Fahrradtour nach „Eskdale“ und fühlten uns doch des öfteren wie im idyllischen Vogtland(Auerbach zählt nicht dazu).

Das alles ermöglichte uns die Plattform „Helpx“ welche für Volunteers aus der ganzen Welt zugänglich ist.

Nach unseren guten Erfahrungen suchten wir natürlich nach einer weiteren Family und fanden sie in der Nähe von Kyneton.

einmal in "Carlsruhe" gewesen sein
Hier wählten wir eine Familie aus die noch keine Rezessionen in ihrem Profil hatten.

Was uns hier erwartete war der komplette Kontrast zu unseren ersten Erlebnissen. Wir sind jetzt genau 1 Woche hier und verlassen Kyneton nächsten Sonntag Richtung Melbourne und anschließend geht es für 2 Wochen nach Tasmanien wo Oliven pflücken angesagt ist.
Ausflug mit Campervan vom Family
Hier in Kyneton erwartete uns eine Familie die ein sehr „alternatives“ denken haben. Größtenteils wird hier von der Natur gelebt und es wird gegen den Strom geschwommen. So nett und freundlich die Family auch ist, so kommen wir doch überhaupt nicht mit ihrer Ordnung zurecht. Der Müll wird von eine Ecke in die nächste Ecke getragen und vom Stahlschrott ganz zu schweigen. Die Ludulfs lassen grüßen.

Wir jedenfalls hausen in einer Lehmhütte und nur mit dem nötigsten ausgestattet. Dafür arbeiten wir hier jeden Tag 4 Std und bekommen 3 leckere Mahlzeiten und Unterkunft gestellt. Wir sind total von diesem System der „Kost und Logis gegen Arbeit“ überzeugt. Das würde mit Sicherheit auch in Deutschland funktionieren, bloß zweifeln wir daran dass wir Deutschen sich die Zeit nehmen jemand Fremden aufzunehmen und ihm das Vertrauen schenken in unser Privatleben einzutauchen. Deutschland ist diesbezüglich leider sehr anonym.

Christina beim "Sanding"Yummy Yummy in KynetonWir besuchten hier die Umgebung von Kyneton und tauchten in die Zeit des Goldrausches(1850-1860) ein. Wir besuchten einige alte Mienen und besuchten Castlemaine und Maldon. Wir hatten das Glück das uns ein Auto der jetzigen Familie für den Ausflug gesponsert wurde und wir so um lästige Busfahrten herumkamen.


Goodbye aus "Down under"
Wir hoffen dass wir euch nun wieder einen kleinen Einblick in unser derzeitiges Leben geben konnten und wünschen euch natürlich eine schöne Herbstzeit in Germany.

Cheers from Marco and Christina












Samstag, 21. September 2013


Update vom 05.09.-22.09.2013

 Viele Liebe Grüße aus dem mit über 16000Km entfernten Australien auch „Down under“ genannt. Warum eigentlich „Down under“? Die Offizielle Erklärung ist ganz einfach. „Down under“----„Unten drunter“. Von Deutschland ausgesehen liegt es eben geographisch gesehen unten drunter. Lehrstunde beendet :-) 
Australien---Backpackerparadies, Work and Travel Visum, Roter Kontinent, das sind nur einige Stichpunkte die mir zu Australien einfallen.

am A...der Weltman muss einfach mal hier gewesen seinAber nun zu erst zu den letzten Tagen auf Palawan in Philippinen. Wir verbrachten 5 Nächte in der Hauptstadt Palawan´s Puerto Princesa. Eins kann man sagen .Puerto Princesa ist max.2 Tage wert. Wir persönlich mieteten uns einen Roller und erkundigten die Umgebung, gingen ins Kino und deckten uns noch mit Medikamente, Pflegeprodukte und Kleidung ein, da Australien doch ein kleines bisschen teuer sein soll. Wir verließen die Insel am Freitag dem 13.09. Wir sind normalerweise nicht abergläubig aber diesesmal hat dieses Datum seinen Namen aller Ehren gemacht. Bis Manila lief noch alles glatt. Wir aßen noch was am Airport und machten uns auf den Weg zum nächsten Terminal wo es weiter nach Darwin gehen sollte. Wir hatten noch über 2 Std. Zeit und machten uns auf den Weg zum Shuttlebus.10 Min sagte man uns dauert der Transfer. Dieses sinnlose System verstehen wir heute noch nicht. Wie kann man einen Flughafen auf eine ganze Stadt verteilen???4 Terminals in 4 verschiedenen Ecken Manilas. Wir fuhren los und nach 3min.standen wir im Stau! Und dieser Stau sollte sich über die nächste 1 ½ Std. hinziehen!!!Folglich verpassten wir unseren Flug und erleideten einen herben finanziellen Rückschlag. Unser Visum lief an diesen Freitag den 13. auch noch aus, sodass wir gezwungen waren den nächstmöglichen Flug zu buchen. Philippinen Airlines hatte noch 3Plätze nach Sydney zu vergeben. Ein finanzielles Desaster!!!Für uns nach über 5 Monaten wo doch immer alles recht gut funktioniert hat , der erste wirkliche Rückschlag.

traumhafter Bondi Beach So sind wir nun seid seit dem 14.09 in Sydney! Zweifelsohne eine Megametropole, überall schöne Menschen, Fitnessgurus an jeder Ecke und Preise jenseits von gut und böse. Wo ich in Deutschland doch des Öfteren wegen eines zu hohen Preises schlucken musste, habe ich hier ein Dauerschlucken.

Opera and Harbour BridgeFür uns ist dieses Kapitel finanziell nur über Farmarbeit machbar. Wir werden ab morgen in das Idyll „Albury“ reisen wo wir gegen 4-5h Arbeit am Tag kostenlos Essen und Nächtigen können. Dieses Experiment werden wir erst einmal für 1-2 Wochen testen. Was danach kommt wissen wir noch nicht. Wir wissen nur, das wir dahin reisen wo uns solche Möglichkeiten angeboten werden. Das Farmleben werden wir erst Mitte November wieder einstellen da es dann mit Campervan von „Alice Springs nach Darwin“ zurückgeht von wo aus wir nach Indonesien fliegen. In Indonesien werden wir „Westbesuch „aus der Heimat bekommen.  Natürlich wollen wir uns trotzdem ein paar Sachen zwischendurch anschauen  u.a. die 12 Apostel, vielleicht Tasmanien aber den Großteil werden wir hoffentlich mit Farmarbeit beschäftigt sein.
Hurra,hurra die Zwickauer sind da:-)
Hier in Sydney unternahmen wir sehr lange Spaziergänge zur Sydney Opera, relaxten am  legendären Bondi Beach und besuchten eines der beiden  Rugby Semi-Finals.

Also dieses mal nur ein kurzes Statement vom „Hintern der Welt“. Wobei bei der Anzahl der Deutschen hier kein Gefühl vom „Hintern der Welt“ aufkommt. Man sagte uns, die Deutschen lieben den „Hintern der Welt“.:-)

Liebe Grüße an alle daheim gebliebenen