Samstag, 21. September 2013


Update vom 05.09.-22.09.2013

 Viele Liebe Grüße aus dem mit über 16000Km entfernten Australien auch „Down under“ genannt. Warum eigentlich „Down under“? Die Offizielle Erklärung ist ganz einfach. „Down under“----„Unten drunter“. Von Deutschland ausgesehen liegt es eben geographisch gesehen unten drunter. Lehrstunde beendet :-) 
Australien---Backpackerparadies, Work and Travel Visum, Roter Kontinent, das sind nur einige Stichpunkte die mir zu Australien einfallen.

am A...der Weltman muss einfach mal hier gewesen seinAber nun zu erst zu den letzten Tagen auf Palawan in Philippinen. Wir verbrachten 5 Nächte in der Hauptstadt Palawan´s Puerto Princesa. Eins kann man sagen .Puerto Princesa ist max.2 Tage wert. Wir persönlich mieteten uns einen Roller und erkundigten die Umgebung, gingen ins Kino und deckten uns noch mit Medikamente, Pflegeprodukte und Kleidung ein, da Australien doch ein kleines bisschen teuer sein soll. Wir verließen die Insel am Freitag dem 13.09. Wir sind normalerweise nicht abergläubig aber diesesmal hat dieses Datum seinen Namen aller Ehren gemacht. Bis Manila lief noch alles glatt. Wir aßen noch was am Airport und machten uns auf den Weg zum nächsten Terminal wo es weiter nach Darwin gehen sollte. Wir hatten noch über 2 Std. Zeit und machten uns auf den Weg zum Shuttlebus.10 Min sagte man uns dauert der Transfer. Dieses sinnlose System verstehen wir heute noch nicht. Wie kann man einen Flughafen auf eine ganze Stadt verteilen???4 Terminals in 4 verschiedenen Ecken Manilas. Wir fuhren los und nach 3min.standen wir im Stau! Und dieser Stau sollte sich über die nächste 1 ½ Std. hinziehen!!!Folglich verpassten wir unseren Flug und erleideten einen herben finanziellen Rückschlag. Unser Visum lief an diesen Freitag den 13. auch noch aus, sodass wir gezwungen waren den nächstmöglichen Flug zu buchen. Philippinen Airlines hatte noch 3Plätze nach Sydney zu vergeben. Ein finanzielles Desaster!!!Für uns nach über 5 Monaten wo doch immer alles recht gut funktioniert hat , der erste wirkliche Rückschlag.

traumhafter Bondi Beach So sind wir nun seid seit dem 14.09 in Sydney! Zweifelsohne eine Megametropole, überall schöne Menschen, Fitnessgurus an jeder Ecke und Preise jenseits von gut und böse. Wo ich in Deutschland doch des Öfteren wegen eines zu hohen Preises schlucken musste, habe ich hier ein Dauerschlucken.

Opera and Harbour BridgeFür uns ist dieses Kapitel finanziell nur über Farmarbeit machbar. Wir werden ab morgen in das Idyll „Albury“ reisen wo wir gegen 4-5h Arbeit am Tag kostenlos Essen und Nächtigen können. Dieses Experiment werden wir erst einmal für 1-2 Wochen testen. Was danach kommt wissen wir noch nicht. Wir wissen nur, das wir dahin reisen wo uns solche Möglichkeiten angeboten werden. Das Farmleben werden wir erst Mitte November wieder einstellen da es dann mit Campervan von „Alice Springs nach Darwin“ zurückgeht von wo aus wir nach Indonesien fliegen. In Indonesien werden wir „Westbesuch „aus der Heimat bekommen.  Natürlich wollen wir uns trotzdem ein paar Sachen zwischendurch anschauen  u.a. die 12 Apostel, vielleicht Tasmanien aber den Großteil werden wir hoffentlich mit Farmarbeit beschäftigt sein.
Hurra,hurra die Zwickauer sind da:-)
Hier in Sydney unternahmen wir sehr lange Spaziergänge zur Sydney Opera, relaxten am  legendären Bondi Beach und besuchten eines der beiden  Rugby Semi-Finals.

Also dieses mal nur ein kurzes Statement vom „Hintern der Welt“. Wobei bei der Anzahl der Deutschen hier kein Gefühl vom „Hintern der Welt“ aufkommt. Man sagte uns, die Deutschen lieben den „Hintern der Welt“.:-)

Liebe Grüße an alle daheim gebliebenen

Sonntag, 8. September 2013

­­Update vom 21.08.- 04.09.2013
Mit einem paradiesischen „ Hallo“ melden wir uns von den Philippinen zurück.
Mittlerweile reisen wir nun bald schon 5 Monate und sind noch keineswegs reisemüde. Wir erfreuen uns noch immer an all dem Schönen was wir sehen dürfen und stetig erkunden. Nun haben wir uns eifrig von Deutschland immer weiter in den entfernten Osten Asiens bewegt und bei all den ausgewählten Reisezielen stand fest, „da dürfen die Philippienen nicht fehlen!“ Nachdem wir geraume Zeit durch viele Hügel-, Berg-, & Wüstenlandschaften aber auch durch Täler, Wälder und grünes ­Flachland reisten, haben wir nun endlich diesen wunderschönen Platz auf dieser Erde erreicht und befinden uns nun in Palawan auf den paradiesischen Philippinen.
 
scheeen wars...Und ja….. endlich können wir diesen Sand unter unseren Füßen spüren und bei herrlichem Sonnenschein in diesem kristallklaren und türkisen Wasser baden,  was wir nur von Bildern aus Reisebüchern und Kalendern kennen. Unter einer Palme liegend, dazu aus einer selbst geknackten Kokosnuss mit einem Strohhalm den Saft rausschlürfen und dem Rauschen der Wellen zuhören und sich abends die schönsten Sonnenuntergänge anschauen.
Jeden Tag auf´s Neue müssen wir staunen: „waohhh“, „ booaaahhhh“,  „geiiiilllll“,  „meeeegggaaa“, „wahnsinn“ …..Es ist einfach so unglaublich schön an den Stränden der Philippinen. Davon kann man gar nicht genug bekommen.
auch Hunde essen gern Kokosnuss
Wir begannen unsere Tour auf „Bosuanga Island“  im Norden Palawan´s in dem kleinen Örtchen namens „Coron“. Hierhin hat es uns verschlagen, um die noch intakten Korallenriffe und Lagunen mit dem Boot zu erkunden. Zumeist fuhren wir mit einer kleinen Gruppe aufs Meer hinaus und gingen dort gemeinsam schnorcheln. Die Unterwasserwelt ist einzigartig und es gibt Fische und Korallen in allen Farben und Formen. „Coron“ selbst hat heiße Quellen zu bieten, in denen man wunderbar baden kann und anschließend ins kühle Nass ins Meer hüpfen kann. Zudem fand zum Zeitpunkt unseres Aufenthalts ein Stadtfest statt. Alle zogen sich Festtagssachen und bunte farbenfrohe Trachten an und Jung und Alt tanzte beim Straßenmarsch zur Musik. Es wurde das ganze Wochenende gefeiert, daher besuchten wir dort einmal ein Konzert und waren auch bei einer Motocross-Show dabei. Leider konnten wir die Stadt mit der Fähre nicht pünktlich verlassen, aufgrund zu hohem Wellengangs, da wir uns derzeit in der Regensaison befinden und es ab und zu schüttet wie aus allen Kannen und auf dem Meer stürmt.
einfach mal gut getroffen...Mit 1 Tag Verspätung erreichten wir dann nach 8-stündiger Bootsfahrt die hübsche und beliebte Hafenstadt“ El Nido“, welche von tropenbewachsenen Bergen und Felsen gerahmt ist. Bei unserer Ankunft im Hafen wurden erst einmal alle Gepäckstücke der Passagiere in Reih und Glied aufgestellt und von der Küstenpolizei mit einem Drogensuchhund untersucht und abgeschnüffelt. Dieses kleine touristische Städtchen bietet alles was man sich wünscht: viele gemütl. Restaurants und Bars, einen kleinen Strand, Meerblick von der Hotelterrasse aus, Läden zum ausgiebigen Shopping und ausreichend Tourangebote zum Schnorcheln und zum Tauchen. Bei unseren Ausflügen aufs Meer erhielten wir stets zum Mittagessen köstlichstes  gegrilltes Seafood mit Reis und Gemüse serviert auf weißem Sandstrand unter Palmen. Zudem entschieden wir uns, einen einsamen 30 km entfernten Strand mit einem geliehenen Roller selber zu besuchen und besichtigten im Anschluss noch den im tiefen Dschungel gelegenen Wasserfall. Dafür nahmen wir uns diesmal jedoch einen Guide, aufgrund unguter vorheriger Erfahrungen aus Kirgistan, da auch hier diverse Dschungelpfade gegeben waren und wir 9 Flussabschnitte durchqueren mussten, um nach 40 minütigem Marsch den Wasserfall zu erreichen. Der Besuch hat sich sehr gelohnt, da nun zur Regenzeit der Wasserfall am meisten Wasser führt und nahmen auch gern darin ein ausgiebiges Bad bei Sonnenschein. Des Weiteren besuchten wir mit dem Boot mehrere Korallenriffe und versteckte Lagunen, die gesäumt waren von Palmenstränden. Da wir auf großartige Unterwasserfotos nicht verzichten wollten, nahmen wir unsere prädestinierte „5m-deep-Waterproof“-Kamera mit ins Wasser. Dabei stellte sich nach 4 Bildern jedoch heraus, dass diese wasserfeste Kamera am besten f. „Über-Landaufnahmen“ geeignet ist. Nun ist Sie defekt und wir müssen wieder in neues Equipment investieren. Auch nicht jeder Tourist kann schwimmen, daher ist es immer amüsant für uns zu beobachten, wie Erwachsene mit einem Schwimmring um den Bauch und um die Arme, sich von einem Bootsguide zusätzlich mit einer Rettungsboje durch das 1,5 m lebensbedrohlich tiefe Wasser ziehen lassen.
chillen ist angesagt...
ständiger BegleiterAnschließend führte uns der Weg in die nächste entlegene Stadt mit dem Bus durch den tiefsten Dickicht und Tropenwald, den wir je zuvor sahen. Und auch hier noch trifft man stets im Nirgendwo auf kleine Siedlungen im Gebüsch. Dieser spezielle Dschungelbus ist aber ein ganz besonderer Bus. Er übernimmt nämlich gleichzeitig den DHL-& Postservice, d. h. es wird alles mitgenommen was nur geht und alle 10 Minuten wird demzufolge zur Beladung gestoppt. So verhält sich die Versendung bei uns:
 Herrn
Dipl. Mario Meier
Ehem. Klausenkreier
„persönlich“
OT Oberrothenbach
Rebenwalder Str. 11
08894 Pathenkirchen
Hier jedoch funktioniert es folgendermaßen: Das Paket wird vom Versender am schlammigen Wegesrand abgestellt mit dem Post-& Empfängervermerk „geht nach „Port Barton“, abstellen unterm dritten Baum von rechts ab Ortseingang/rotes Tor – holt sich später selber ab, Danke.“
Trotzdem findet auch hier jede Sendung Ihr Ziel – wie es funktioniert ist für uns Deutsche ein Rätsel.
 
unsere Nummer 1 auf Palawan!We love it!!!
Dachsurfing auf "Jeepney"Wir hatten also Bambus auf dem Dach, Hühner, ein paar Teppiche, Reissäcke, gefrorenes Eis im Sack, Pakete und im Bus die mitfahrenden Einheimischen und Touristen. Wir erreichten nach 5 std.-iger Fahrt dieses kleine Idyll am Meer gelegen – vollkommen isoliert und wunderschön an einem einsamen Strand gelegen wie wir es noch nie zuvor so sehen durften. Dieser einzigartige Fleck Erde wird wohl in den kommenden Jahren laut Aussagen Einheimischer nicht mehr lange so bleiben und durch Großprojekte und div. Investoren immer mehr an den Tourismus angepasst und dafür ausgebaut. Zum Glück sind wird deshalb jetzt schon hier gewesen um all diese schönen Eindrücke hier auf uns wirken zu lassen. Dabei konnten wir am Ufer die vielen Krebse beim „Hausbau“ beobachten und zusehen wie Einheimische den Kokosnussbaum hochklettern und aus Kokosnüssen frischen Wein herstellen. Trotzdem blieben wir manchmal auch nicht vom Regen verschont, da von Juni bis November Regenzeit herrscht. So profitieren wir aber auch von der Nebensaison und ergatterten dadurch für einen Superpreis einen am Meer gelegenen gr. Bungalow mit eigener Terrasse, großem Garten inkl. Meerblick. Zudem verteilen wir an die Philippinischen Köche volle Punktzahl, da das Essen immer und überall megalecker zubereitet ist und in deutschen Portionen serviert wird. Fisch, Krabben, Muscheln, Garnelen als auch Tintenfisch mit Reis und gegrilltem Gemüse, aber auch Hühnchen steht mit auf der Speisekarte. So erhielten wir bspl.-weise zum Frühstück gebratener Fisch, Spiegelei und Reis mit etwas Gemüse. Es ist zwar ungewöhnlich, schmeckt aber gut und ist für uns deutsche „Brötchenfans“ mit Wurst-&Käseaufschnitt oder Marmelade auch noch akzeptabel. Gott sei Dank – auf unsern geliebten Kaffee mussten wir noch nicht verzichten, wir sind schließlich de Kaffeesachsen.
Was wir jedoch vernahmen, ist, dass die philippinische Stromversorgung per Generator nur für ein paar Stunden pro Tag zur Verfügung steht. Meist ab Einbruch der Dämmerung bis ca. 11 Uhr und dann ist tote Hose – darauf waren wir natürlich bestens vorbereitet mit Kopflampen, Kerzen und Flashlight-Apps am Handy, die uns in der Dunkelheit immer weiterhelfen. Es ist hier tägl. schon ab 18:30 Uhr dunkel. Trotzdem wird uns immer wieder auf unserer Reise bewusst, mit wie viel selbstverständlichem Luxus wir z. B. in Deutschland täglich leben. Auch in Punkto Ineffektivität sind die Philippiner einfach unübertrefflich. So konnten wir erstmals beobachten, dass man eine neue Hauptstraße des Landes per Hand mit einer Spachtel begradigt. Demnach kann es nur noch 100 Jahre dauern zur Entstehung von gut befahrbahren neuen Straßen- & Verkehrswegen. Zudem gehören zu einem ausgestatteten philippinischen Haushalt z. B. Waschmaschinen, Geschirrspüler, Staubsauger und PC´s noch der Zukunft an. Die meisten Menschen leben unter sehr einfachen Bedingungen und sind hauptsächlich mit Kindererziehung, Landwirtschaft und Ernte oder Reparaturarbeiten an Haus und Garten beschäftigt – es geht hier mehr um die Eigenversorgung jeder Familie, die in einem typischen Bambushaus auf Stelzen wohnt.
 
Momentaufnahme auf "German Island"Ein weiteres Ziel auf Palawan war für uns zuletzt die Stadt „Sabang“ – wie sollte es auch anders sein natürlich am Meer gelegen. Hier trafen wir ausschließlich auf reichlich philippinische Touristen. Die Stadt ist auf den Tourismus abgestimmt. An der ganzen Strandpromenade entlang findet man diverse Unterkunftsmöglichkeiten von gemütlichen Hostels mit Hängematten und kleinen Bars bishin zu luxeriöseren Hotels mit reichlichem Massageangebot und Servicekräften, die den Sekt mit Seidenhandschuhe einschenken. Also für Jedermann was dabei. Das ließ ich mir natürlich nicht entgehen und schenkte mir dann auch eine 1std. Ganzkörpermassage zum Meeresrauschen für nur 7 Euro. „Sabang“ ist ausschließlich für seinen „Underground-river“ bekannt und daher viel gefragt. In einem kleinen Boot besichtigten wir einen Teil des 5km-langen Flusses, welcher unter einem Berg entlang verläuft. Aus Sicherheitsgründen dürfen Touristen meist nur bis 1,2 km in den Höhlenkanal hineinfahren mit einem Bootsguide. Ausgerüstet mit einer großen Lampe konnten wir dabei in der Höhle die verschiedensten Figuren aus Stalagmiten entdecken und Tausende Fledermäuse bewohnen diese gefluteten Höhlen. An „Sabangs“ Küste fanden wir dann noch den 15 m hohen Wasserfall, welcher direkt ins Meer fließt. Nach 3 tägigem Aufenthalt verließen wir diesen kleinen aber feinen Ort und machten uns auf den Weg zu unserem letzten Ziel nach „Puerto Princesa“, der größten Stadt der Insel Palawan. Hier wollen wir uns nun intensiv auf Australien vorbereiten, da es nur hier ausreichend WiFi für mehr Informationsbeschaffung gibt sowie tägl. genug Strom.
In Australien möchten wir uns dann in das Arbeitsleben stürzen, aufgrund extrem hoher Preise f. Unterkünfte und Lebensunterhalt und unsere Englischkenntnisse noch weiter ausbauen.
 
Bye Bye...
Bis dahin, viele liebe Grüße an alle daheimgebliebenen und wir melden uns dann bald wieder von dem „Roten Kontinent“. Eure Christina & Marco