Update vom 07.12.-24.12.2013

Ein herzliches „Selamat“(Hallo) nach Germany an die
Family, Friends and the new Friends “all over the World”. 2 aufregende
Wochen liegen hinter uns, immer wieder von Neuem beeindruckt, was Planet Erde
zu bieten hat, wie vielseitig die Unterwasserwelt sein kann, und wie reich ein
Land an Kultur und Naturphänomenen sein kann.
Nach dem spektakulären Sonnenaufgang
am Vulkan Bromo verließen wir 2Tage später dieses nette kleine Örtchen Richtung
Surabaya von wo es für 3 Tage nach Kuala Lumpur ging. Surabaya selber ist
ziemlich unspektakulär und war für uns nicht mehr als eine Durchgangsstation
für 1 Nacht.
Fix in ein nettes kleines Hotel
eingecheckt, die Vorzüge der „Low Cost“ Massage genossen und einen kleinen Teil
der Stadt erkundigt. Aufgrund diverser Regenschauer grenzten wir dann die
Stadtbesichtigung auf 2h ein. Surabaya ist mit knapp 3Millionen Einwohnern eine
der größeren Städte auf Java.
Zudem seih gesagt, dass Indonesien
das bevölkerungsreichste muslimische Land der Erde ist.
Tags später ging es weiter nach Kuala Lumpur, der Hauptstadt
Malaysia´s. Aufgrund der großen Anzahl an Low Cost Airlines wird einem das Fortbewegen
hier ziemlich einfach und extrem preiswert gemacht. So flogen wir für gerade
einmal 60€ pro Person nach Kuala Lumpur und zurück nach Bali. Wir nutzen
außerdem den Aufenthalt in Malaysia, um ein neues Visum für Indonesien bei
Wiedereinreise zu bekommen.
Kuala Lumpur besitzt die Petronas-Tower, welche mit zu den
höchsten Gebäuden der Welt zählen. Für einen „Walk auf der Skybridge“ reichte
dann unsere Zeit leider nicht, da man die Tickets besser online kaufen sollte,
oder sich ggf. früh 7Uhr in eine schier endlose Schlange einreihen soll. Das
war uns dann doch etwas zu zeitaufwendig und entschlossen den anliegenden TV
Tower für die Hälfte des Geldes ohne langes Anstehen zu besuchen – und mit der
gleichen Aussicht. Der Besuch in der Hauptstadt Kuala Lumpur hat sich allemal
gelohnt. Kompletter Kontrast zu Indonesien und seiner Hauptstadt. Annähender
Westlicher Standard, der Englischen Sprache ist so gut wie jeder mächtig, dafür
sind aber auch die Preise annähernd westl. Niveaus.
Wir unternahmen einen Tagestrip zu den wichtigsten
Sehenswürdigkeiten der Stadt. Unter anderem besuchten wir die „Cuta Caves“ was
als ein Hinduistischer Gebetsort bekannt ist. Sehr beeindruckend und sollte man
gesehen haben. Überhaupt konnten wir uns auf der Reise das erste Mal ein Bild
vom Hinduismus machen. Vielleicht bekommen wir irgendwann einmal die
Gelegenheit tiefer in diese Glaubensrichtung einzutauchen. Anschließend
verschlug es uns wieder zurück nach Indonesien und zwar auf das „Mallorca der
Australier“, nach Bali. Wir sahen zum Glück nicht viel von „El Aarenal“(Kuta in
Bali), da wir den Flughafen gleich Richtung Norden der Insel verließen.
Hier im Norden der Insel kamen vor allem die Taucher unter uns
auf ihre Kosten.
Weiter ging es nach 3Tagen auf die Gili´s, wobei wir uns für
Gili Air entschieden. Gili ist eine vorgelagerte Inselgruppe vor Lombok und
kann schon als ein Backpackereldorado angesehen werden.
Wer Chillen, Tauchen oder einfach nur Party machen möchte, sind
die Gili´s das Paradies schlechthin. Und das Beste für uns auf dieser Insel
war, dass es schlichtweg keinen Verkehrslärm auf diesen Inseln gibt. Alles wird
hier noch mit Pferden von A nach B bewegt. Unglaubliches Feeling.
Wir feierten noch unter Palmen Christina´s Geburtstag und
genossen die Zeit in diesem kleinen Paradies. 3 Tage später ging es zurück nach
Bali und Tags drauf weiter nach Labuanbajo.

Labuanbajo auf Flores ist der Anlaufpunkt Nummer 1 wenn man
beabsichtigt, einen Besuch dem Komodo Nationalpark abzustatten. Labuanbajo ist
nicht wirklich sehenswert und eigentlich auch ziemlich versüfft. Dafür lockt
die Umgebung mit umso mehr Highlights. Überwasser gibt es zum einem die
„Dragons (Komodowarane)“ und eine Landschaft aus zig kleinen Inseln und Unterwasser
gibt es eine Landschaft, welche wir bisher so noch nirgends kennengelernt
haben. Über 1000 Fischarten in den buntesten und schillerndsten Farben mit ca.
300 Korallenriffen, raubte uns sprichwörtlich den Atem vor der Schönheit der
Natur. Wir haben doch schon viel unter Wasser zu sehen bekommen auf dieser
Welt, doch dieser Tauch- oder Schorchel-Spot toppte bisher alles Gesehene. Dazu
beigetragen haben mit Sicherheit auch die Begegnungen mit den majestätischen schwarzen
Manta-Rochen mit einer Spannweite von 5-9 m welche als die größten der Welt
gelten, welche förmlich im Wasser unter uns entlangschwebten. 10-15 Mantas
sorgten für ein Gänsehautfeeling, welches wir so noch nicht kannten. Wo sonst
bekommt man als Schnorchler die Gelegenheit, diese prachtvollen Fische in ihrer
natürlichen Umgebung zu beobachten? Man konnte sie Quasi anfassen, so nah waren
sie uns. Dieser Tag wird so schnell nicht in Vergessenheit geraten. Wir hoffen
sehr, dass die Indonesier diese wunderbare Unterwasserwelt und all die
wichtigen und schönen Korallen schützen mit dem entsprechenden Respekt vor der
Natur und den Tieren, damit sich auch in Zukunft die Besucher daran erfreuen
können. Auch der Anblick der „Komodowarane“
sorgte für ein Staunen unsererseits. Es ist die größte Echse auf Erden
und kann bis zu 3Meter lang werden.


Wir verbrachten knapp 1Woche auf Flores und genossen die Zeit.
Trotzdem blieb mir der unbequeme Gang zum Zahnarzt nicht mehr erspart. Nachdem
ich den Gang im Ausland immer vermieden habe, gab es in Labuanbajo kein
entkommen mehr. Bereits seit Kirgistan schleppte ich dieses Übel mit mir rum,
und ließ mich endlich für 12,50€
operieren. Nun planen wir, für die Zeit zwischen Heilig Abend und
Silvester einen Ausflug mit dem Boot in den dichten Dschungel Borneo´s zu
unternehmen, um uns dort die letzten Rückzugsorte der Orang-Utans anzuschauen.
Bei gutem Wetter werden wir auf dem Deck unseres kleinen Bootes übernachten und
haben vielleicht einen Blick in den schönsten Sternenhimmel. Zudem sind viele
Tiere nachtaktiv, daher könnte womöglich die nächtliche Geräuschkulisse im
Dickicht für uns zum einem weitere Erlebnis werden. Aber zum Glück sind wir ja
auf dem Boot und sollten sicher vor gefräßigen Tieren sein. J
Von unserer Bootscrew werden
wir mit 3 Mahlzeiten, kleinen Snacks, Getränken und nachts mit Moskitonetzen
versorgt, sodass es uns gut gehen sollte bei diesem Dschungel-Abenteuer. Wir
erhoffen uns, entweder bei einer Wanderung durch den Regenwald oder zu den
Fütterungszeiten die Orang-Utans zu Gesicht zu bekommen oder mal eine Banane
reichen zu können für ein hübsches Foto. Ist eben alles Touristengerecht
gehalten.
Der Nationalpark „Tanjung Puting“ ist leider
auch der letzte Rückzugsort für diese Menschenaffen in Borneo. Nach unserer
Tour im Regenwald werden wir nach
Pontianak fliegen, der Stadt unmittelbar am Äquator liegend. Hier feiern
wir dann hoffentlich gesund und munter ins neue Jahr 2014, um dann unsere Reise
noch ein bisschen fortzuführen und weiter auf Entdeckungsreise zu gehen.
Bis dahin wünschen wir euch erst einmal
eine erholsame, gemütliche und freudige Weihnachtszeit, schöne Feiertage und zu
Silvester einen guten Rutsch. Wir melden uns dann mit weiteren Neuigkeiten wohl
im Jahr 2014 wieder zurück und grüßen euch ganz lieb.