Unsere genauen Destinations waren der Reihe nach
Kashgar-Turpan-Donhuang-Lanzhou-Xiahe-Langmusi-Songpan-Chengdu-Kunming-Anshun-Kaili-Sanjiang-Guilin
und über Shenzhen nach Hongkong.Wir werden jetzt nicht zu jeder Stadt ein Statement abgeben, sondern nur kurzbündig auf die für uns am beeindruckendsten Orte eingehen.
Zu Turpan bleibt zu sagen, dass es mit 154m
unter dem Meeresspiegel die 2.tiefste Senke überhaupt ist. Wir haben uns dort
einen Tag von einem Taxi herumgondeln lassen, welches wir mit zwei Chinesen
teilten. An Fortbewegung aus eigener Kraft war bei ca. 45 Grad und stehender
Luft nicht zu denken. Vor Ort haben wir mit „Jiaohe“ die Ruinen einer sehr
beeindruckenden 2000 Jahre alten Wüstenstadt besucht. In der Nähe Turpans gibt
es eine Bergkette, die Flaming Mountains genannt wird und zwar, weil sie
angeblich bei Sonnenauf- und -untergang aussehen, als würden sie brennen. Nun
stelle man sich eine riesige Wüste mit dieser Bergkette darin vor. Mitten in
dieser Wüste zäunt nun jemand einen rechteckigen Bereich ab und verlangt 5 Euro
Eintritt, um die Flaming Mountains anzuschauen, wobei sich daneben ca. 50 km
Landstraße erstrecken, von wo man den gleichen Ausblick hat. Selbst unser
Fahrer sagte, dass außer den Chinesen selbst niemand Geld bezahlt, um dann
durch den Zaun schauen zu dürfen...
Als nächstes verschlug es uns über Donhuang und Lanzhou
nach Xiahe.
Unser Aufenthalt in der 4.1 Mio Stadt Chengdu hat länger
angedauert als erwartet. Einmal angekommen, kommt man nicht mehr so einfach
weg. Die Chinesen haben die Angewohnheit, ihre Züge weit im Voraus zu buchen.
Sie würden sicherlich das Frühbuchersystem der Deutschen Bahn lieben! Für
unsereins, die wir oft nicht wissen, wo wir morgen hinfahren werden, stellte
das aber ein Problem dar. Wir konnten dann unglücklicherweise auch nur noch „Hard
Seat“ Tickets für die 20h Fahrt nach Kunming ergattern. Wir blieben 3 Nächte in
unserem geliebten „Flip Flop Hostel“.
Wirklich eine Top Adresse!!! We Love it… J
Wir besuchten noch das „Panda Research Base“ etwas außerhalb Chengdu´s und machten noch einen Tagesausflug nach Leshan wo der größte Budda der Welt auf uns wartete.
Wir wären gern noch etwas länger in Chengdu geblieben aber die Zeit ließ es leider nicht zu.
In Kunming der Provinzhauptstadt Yunnan´s blieben wir 2
Nächte was aber für uns auch ausreichen musste aufgrund massiven Zeitmangels. Wir
erkundeten etwas die Stadt und hatten auf Grund des andauernden Regens nicht
wirkl. Lust was Größeres zu unternehmen.
Weiter ging es per Nachtzug nach Anshun wo wir uns den „Huangguoshu-Wasserfall“
anschauen wollten. Er ist mit 74m Höhe und 81m Breite der größte Wasserfall
Asiens. Das Gedränge zwischen den Menschen ist hier wie an allen Sehenswürdigkeiten
China´s enorm. Wir fragten uns oft wo denn bitteschön diese ganzen Chinesen
herkommen. Auch möchte jeder der erste sein und man scheut sich auch nicht über
andere Personen drüberzusteigen nur um den Sitzplatz im Bus zu bekommen.
Von Anshun sollte unser letztes großes Ziel Guilin sein was aber auf Grund der großen Entfernung nur mit Zwischenstopps in Kaili und Sanjiang zu erreichen war. In Kaili und Sanjiang blieben wir jeweils 1 Nacht und nach Travellern suchten wir hier vergebens.
Die Fahrt verlief für den Anfang ganz gut bis der Bus gegen 2Uhr Nachts anhielt. Wir dachten zuerst an eine Schlafpause für den Busfahrer und wir schliefen beruhigt weiter. Nach 4h sollte es dann weitergehen aber die letzten Tage andauernden Regens haben einen Fluss Richtung Shenzhen zum überlaufen gebracht so dass unsere einzige Möglichkeit nach Shenzhen zu kommen blockiert war. Unser Busfahrer dachte sich wohl dass das bisschen Hochwasser dem Bus nix ausmachen würde und fuhr einfach durch das Hochwasser um dann 2km weiter vor dem selben Problem zu stehen. Hier wurden wir dann von der Polizei zum Umkehren verdonnert und mussten den langen Rückweg Richtung Autobahn antreten. 30min. später folgte das Ergebnis unserer Wasserfahrt. Bus ging aus und wir standen da im nirgendwo und unsere Zeit für die Ausreise wurde immer weniger. 4h später mit getrocknetem Elektroverteiler ging unsere Fahrt weiter. Mittlerweile war es schon 17Uhr. Wir begannen doch schon etwas nervös zu werden. Wir erreichten dann gegen 2Uhr Nachts Shenzhen und standen 3Uhr Nachts, also 3Std. später als der erlaubten Ausreise vor dem Grenzbeamten. Wir wussten nun nicht was passiert. Wir wurden natürlich darauf angesprochen.
„Only
30Days Visa“,Now 31Day!
Bis dahin werden wir das machen, was wir sonst auch immer machen----SightseeingJ
Auch hoffen wir das das Wetter trotz der Regenzeit auf den Philippinen erträglich ist.
Also ganz liebe Grüße in das 8883,44km entfernte
Zwickau/Umland und in das 8814,84km entfernte Torgau.