Sonntag, 23. März 2014

Guatemala soll eines der gefährlichsten Länder sein???3 Wochen tauchen wir ein in das Land der Maya



bezauberndes TikalUpdate vom 11.03.-23.03.2014
Guatemala…., Wir befinden uns nun in Guatemala eines der ärmeren Länder in Zentral Amerika, welches aber durch seine wunderbare Natur beeindruckt. Lebenshaltungskosten von 4000Quetzal(360€) reichen hier um eine Familie mit 3Kindern für einen Monat zu  versorgen. Ein paar kleine Beispiele.
Friseurbesuch eines Mannes  10-15Quetzal(1-1,45€)
Good Bye FloresKomplette Ananas für 5Quetzal (0,40 €) oder ein Restaurantbesuch für ca.100Quetzal(9€ für2Essen,2Getränke) Das sind natürlich nur ein paar Beispiele und soll ein Bild von der Preislage hier in Guatemala wiedergeben. Wenn es nach dem Auswärtigen Amt geht, sollte man einen großen Bogen um dieses Land machen. Wir haben uns davon nicht beeindrucken lassen und bereuen bis heute keine Minute. Zudem wurde unser Entschluss von anderen Reisenden noch bekräftigt, die ebenso dieses wunderbare Land besucht hatten. Ein gewisses Maß an Sicherheitsvorkehrungen kann trotzdem nie schaden.  Für uns gilt immer so wenig  wie möglich zur Schau zu stellen und so unauffällig wie möglich gekleidet zu sein.

tipicos "Chicken Buses"Los ging es über San Ignacio in Belize nach El Remate am“ Lago de Peten Itza“ im Norden Guatemalas. Nur merkten wir dann doch das erste Mal den extremen Unterschied von Mexico und Guatemala. Während Mexico die Personen durchweg mit 1. Klasse Busse von A nach B chauffiert, wurde unser Kleinbus in Guatemala auf das maximale überladen. 14 Sitzplätze reichten hier für 21 Personen. Warum einen vollen Platz beanspruchen wenn auch ein halber Platz genügt. Von El Remate unternahmen wir einen Tagestrip ins entlegene „Tikal“ eines der größten und bedeutendsten Maja Stätte in Zentral Amerika. Die Maja Stätte unterscheidet sich komplett von unseren bisher gesehen Stätten in Mexico.  Während in Mexico jede Stätte relativ gut zugänglich war und alles recht nah beieinander lag, liegt Tikal im dichten Dschungel und die Wege zwischen den verschiedenen Tempeln gleichen eher kleinen Pfaden.  Tikal ist bei weitem nicht so erschlossen wie einige Stätte in Mexico und zudem kann hier bei weitem nicht so viel für Restaurierung wie in Mexico investiert werden. Demzufolge ist in Tikal noch alles recht naturbelassen und man kann deutlich sehen was sich Mutter Natur im Laufe der Zeit schon alles wiedergeholt hat. Sehr imposante Anlage und definitiv einen Besuch wert.
Einen Tag später ging es für uns weiter nach Flores, wo wir aber leider nicht bleiben konnten da unsere Schule schon auf uns in San Pedro  La Laguna wartete.
Wir schauten uns das gemütliche Flores an, welches auf einer Insel im „Lago“ liegt und verließen per Nachtbus den Norden Guatemalas Richtung Guatemala City.
Estudiantes con Maestrosla Estudiante con MaestroZiemlich genau 10h fuhren wir, eh wir gegen 6Uhr früh in der Hauptstadt ankamen. Für uns war „Ciudad de Guatemala“ aber nur eine Durchgangsstation und per Taxi gelangen wir zur „ChickenBus“ Station.  Gegen 11Uhr und ziemlich müde, erreichten wir dann im überfüllten „ChickenBus“ Santiago de Atitlan was gleichzeitig mit 50000 Einwohnern die größte Stadt am See ist. Hier blieben wir eine Nacht eh es einen Tag später per Boot ins beschauliche SanPedro ging. Hier sind wir nun und bleiben noch eine weitere Woche. 4 Stunden am Tag, 5 Tage die Woche verbringen wir hier die Zeit in der Schule unter strohbedeckten Dächern um Spanisch zu pauken. Untergebracht sind wir bei einer traditionellen Maja-Familie mit 4Kindern, 3Katzen und einem Hund. Wer einmal Lust hat kann ja mal auf www.fdmspanishschool.org vorbei schauen. Für uns bietet es eine hervorragende Möglichkeit i n das Leben  einzutauchen und zudem können wir unser Spanischkenntnisse  sehr gut an den Kleinkindern testen. Eingedeckt werden wir zudem mit 3 köstlichen Mahlzeiten jeden Tag. Ganz traditionell gibt es hier jeden Tag Tortillas als Beilage.
Niño y Niñas de FamiliaUnter anderem bekamen wir schon einen „Maja Burger“ serviert, welcher in Bananenblätter eingelegt ist, und als Inhalt eine Maismasse mit Hühnchen hat. Delicioso sag ich nur. Die Einheimischen nennen ihn übrigens „Chuchito“. Auch total interessant für uns zu wissen das Spanisch hier nicht die Muttersprache ist. Amtlich ist hier „Tzutujil“ welche aber immer weniger angewendet ist. Viele ältere Menschen beherrschen nur „Tzutujil“, aber die aktuelle Generation geht davon dass in schätzungsweiße 30 Jahre die Sprache leider nicht mehr angewendet wird.
deliciosa Comida con nuestra Familialas chicas caliente en typico MayatrajeSan Pedro selber liegt idyllisch gelegen am Lago de Atitlan. Rund herum um den „Lago“ befinden sich zahlreiche erloschene Vulkane. Ein idyllisches Panorama ist es allemal. San Pedro selber hat nicht so sehr viel zu bieten. Der Tourismus beschränkt sich sehr stark auf Vulkanbesteigungen und eben auf Leute wie uns, die ihre Spanischkenntnisse an einen der zahlreichen Schulen erweitern wollen. Wir besuchten bisher einige kleine Ortschaften wie San Juan La Laguna oder das Touristische Panajachel wobei uns San Juan La Laguna besonders gefallen. Wer doch mal Lust hat, Spanisch in Guatemala zu lernen, für den ist San Juan ein perfekter Ort. Überall findet man kleine süße Gassen umrandet von zauberhaften Hausgemälden. San Pedro La Laguna ist zwar auch ein nettes kleines Örtchen aber San Juan ist wesentlich kleiner und demzufolge weniger von Touristen frequentiert und es gibt außerdem so gut wie keinen Verkehr durch die lärmenden und stinkenden „TUK TUK´s“.
calle en San Juan la Laguna
 bezauberndes San Juan San Pedro La LagunaEins sollt ihr nur noch wissen. Uns geht es gut, wir genießen auch nach über 11Monaten des Reisens die Zeit in vollen Zügen. Nicht zu wissen wie lang die Reise noch geht ist ein unglaublich tolles Gefühl. Es gibt schon so ungefähre Planungen, was das letzte Land sein soll und wann man ungefähr wieder in Good Old Germany sein möchte, aber so lange noch kein Rückflugticket gebucht ist lassen wir uns jede Option offen.
San Pedro La LagunaFest steht bereits das wir zunächst nach El Salvador weiterreisen. Ein Abstecher in die Vorzeigestadt Guatemalas „Antigua“ mit Vulkanbesteigung ist noch geplant sowie ebenso ein Abstecher in die Hippiegemeinde „Monterrico“ am Pazifischen Ozean. Wir hoffen euch da draußen gefällt unser regelmäßiges Statement und freuen uns natürlich immer RIESIG von euch zu hören.
Bis dahin Marco y Christina











Montag, 10. März 2014

Mexico und das Pfeiffersche Drüsenfieber setzt uns außer Kraft



Update vom 21.02- 10.03.2014
 
Ein herzliches „Hola“ aus Tulum von der Yucatan Halbinsel in Mexiko senden euch Christina& Marco. Knapp 2 Wochen liegen hinter uns, 2 absolut geniale Wochen kann man nur sagen.
chica en restauranteUnsere anfänglichen Zweifel gegenüber dem Land Mexiko sollten sich zu Unrecht herausstellen. Vielleicht sind es ja auch die Medien, welche uns dieses schlechte Bild von Mexiko übermittelten. Eines ist Fakt, die Lebensfreude kennt hier keine Grenzen. Überall sind wir bisher nur übermäßig freundlich empfangen wurden und haben uns stets willkommen gefühlt. Wir tauchten in die Esskultur der Mexikaner ein, besuchten zahlreiche Kolonialstädte. Wir erlebten die Touristenhochburg Yucatan, besuchten zahlreiche Baudenkmäler der Mayazeit. Unser Weg führte uns mit Puebla, Oaxaca, San Cristobal, Campeche, Merida und Valladolid in alte koloniale Städte, die sich durch Größe und deren Historie alle ein wenig unterscheiden, dabei aber alle den zentralen „Zocalo“ (Marktplatz) mit der großen Kathedrale, den kolonialen Verwaltungsgebäuden und den bunten Wohnhäusern gemeinsam haben. Viele der oben benannten Orte, die wir besuchten, umgibt ein einzigartiger, wunderbarer Flair.
einblick in ein typisches hostel
Zudem sprießt das Entertainment nur so an Wochenenden. Die Menschen treffen sich alle zu öffentlichen Festen, zelebrieren gemeinsam. Die Märkte sind oft wunderschön angelegt und das Geplätscher der vielen Springbrunnen lässt einen entspannen. Auch ganz typisch die Straßenmusiker, die mit Ihrem Musikkasten oder mit einem großen Xylophon die kleinen hübschen Gassen zum Leben erwecken lassen. Generell spielt Musik für die Mexikanische Kultur eine sehr große Rolle, daher hört man oft von vielen Ständen, Restaurants oder Einkaufsläden an offener Straße die mexikanische Musik. Das gibt den Städten unheimlich viel fröhliche Lebendigkeit. Was uns auch auffiel, ist das die Mexikaner die Liebe gern auch öffentlich zeigen. So sieht man also viele knutschende oder händchen-haltenden, sich umarmende, fast schon liebe-machende Mexikaner. Die Romantik wird hier mit Leib und Seele gelebt und das gefällt uns. Nur zu oft können wir dem hier noch vorhandenen Beruf des öffentlichen Schuhputzers zuschauen. Die Herren und wenige Damen nehmen wie ein König auf einem Hochsitz Platz und lassen sich die Schuhe richtig schön polieren, bis Sie glänzen und blitzen.

Sumidero Canyon bei San Christobalgucke mal...bezauberndes OaxacaGrundnahrungsmittel Nummer eins in Mexiko ist der Tortilla, ein dünner Fladen, meist aus Mais-, seltener aus Weizenmehl. Reis liegt weit abgeschlagen auf Rang zwei während Nudeln und Kartoffeln noch nicht einmal im selben Stadion spielen. Nun haben sich die Mexikaner einen Haufen verschiedener Verarbeitungsarten des Roh-Tortillas ausgedacht und jedes Endresultat mit einem eigenen Namen unter dem Sammelbegriff Antojitos belegt. Da gibt es Tacos, kleine Tortillas mit viel Fleisch und wenig Gemüse belegt auf die man noch möglichst viel scharfe Jalapenos und Salsa Verde häuft, bevor man sie mit Limettensaft beträufelt und versucht auf dem Weg zum Mund weniger als die Hälfte des Belags zu verlieren. Sopes sind größere Tacos mit zusätzlichem Bohnenmus. Die wenigen Gerichte denen keine Verwandtschaft mit Tortillas nachzuweisen sind, bestehen in Suppen oder Huhn-Reis-Bohnen-Kombinationen mit den verschiedensten Soßen (natürlich gibt es immer Tortillas als Beilage). Besonders erwähnenswert ist hier die Mole Negro, eine dicke schwarze Soße, die neben zahlreichen Gewürzen auch Schokolade als Zutat aufweist. Das heißt: einfache Küche zu tiefen Preisen. Nur wer tiefer ins Portmonee greift und dt. Restaurantpreise bezahlt, bekommt die bessere Küche. Auch gibt es in jeder Stadt ein Restaurant mit Chinesischem Buffet. So konnten wir uns oft für 70Peso(4€)/Person den Magen vollschlagen bis wir nicht mehr laufen konnten. Obwohl wir vom Essen selbst in China nicht so begeistert waren, schmeckt es uns hier wieder umso besser. Definitiv eine gute und preiswerte Alternative. Die Mexikaner sparen selbst bei einem leckeren Eis nicht mit ungewöhnlichen Beigaben. So entschieden wir uns für einen Fruchteisbecher, welcher mit Chili und Tomaten-Rhabarber-soße am besten geschmacklich zu beschreiben wäre. Des Weiteren machten wir die „schöne“ Erfahrung und kamen in den Biergenuss mit Tomaten-&Zwiebelgeschmack. Also die Mexikaner sind ja sehr kreativ. Da werden alle Möglichkeiten ausprobiert.

Zocalo von Meridaun hombre en la playaCiudad de Campechehistorisches Palenque
weiter gehts zur nächsten EtappeMayahafen in Tulum
Mayahafen in TulumBesonders interessant zum Bereisen ist Mexiko natürlich auch durch ihre Baudenkmäler. Wir haben uns bei unserer Route auf die größeren Tempelanlagen beschränkt, wobei jede ihren eigenen Reiz hatte. Liegt Teotihuacan in der Hochebene von Mexiko-City mit den beiden großen Sonne- und Mondpyramiden um die zentrale Straße der Toten gruppiert, glänzt die kleinere Stätte Monte Alban bei Oaxaca mit der Lage auf einer Bergspitze am Kreuzungspunkt dreier Täler. Die erst teilweise ausgegrabenen Pyramiden der Maya-Stadt Palenque liegen im Dschungel auf den Bergen, die aus der Halbinsel Yucatan empor steigen. Wir besuchten den alten Maya-Hafen an der Küste Tulum´s und entspannten am Türkis blauen Wasser. Wir befinden uns derzeit in San Ignacio was sich im winzig kleinen Land Belize befindet. Für uns geht es heute noch weiter über die Grenzen nach Guatemala wo die „Ruinen von Tikal“ für das erste unsere Aufmerksamkeit haben.
Bis dahin Marco& Christina