Montag, 10. März 2014

Mexico und das Pfeiffersche Drüsenfieber setzt uns außer Kraft



Update vom 21.02- 10.03.2014
 
Ein herzliches „Hola“ aus Tulum von der Yucatan Halbinsel in Mexiko senden euch Christina& Marco. Knapp 2 Wochen liegen hinter uns, 2 absolut geniale Wochen kann man nur sagen.
chica en restauranteUnsere anfänglichen Zweifel gegenüber dem Land Mexiko sollten sich zu Unrecht herausstellen. Vielleicht sind es ja auch die Medien, welche uns dieses schlechte Bild von Mexiko übermittelten. Eines ist Fakt, die Lebensfreude kennt hier keine Grenzen. Überall sind wir bisher nur übermäßig freundlich empfangen wurden und haben uns stets willkommen gefühlt. Wir tauchten in die Esskultur der Mexikaner ein, besuchten zahlreiche Kolonialstädte. Wir erlebten die Touristenhochburg Yucatan, besuchten zahlreiche Baudenkmäler der Mayazeit. Unser Weg führte uns mit Puebla, Oaxaca, San Cristobal, Campeche, Merida und Valladolid in alte koloniale Städte, die sich durch Größe und deren Historie alle ein wenig unterscheiden, dabei aber alle den zentralen „Zocalo“ (Marktplatz) mit der großen Kathedrale, den kolonialen Verwaltungsgebäuden und den bunten Wohnhäusern gemeinsam haben. Viele der oben benannten Orte, die wir besuchten, umgibt ein einzigartiger, wunderbarer Flair.
einblick in ein typisches hostel
Zudem sprießt das Entertainment nur so an Wochenenden. Die Menschen treffen sich alle zu öffentlichen Festen, zelebrieren gemeinsam. Die Märkte sind oft wunderschön angelegt und das Geplätscher der vielen Springbrunnen lässt einen entspannen. Auch ganz typisch die Straßenmusiker, die mit Ihrem Musikkasten oder mit einem großen Xylophon die kleinen hübschen Gassen zum Leben erwecken lassen. Generell spielt Musik für die Mexikanische Kultur eine sehr große Rolle, daher hört man oft von vielen Ständen, Restaurants oder Einkaufsläden an offener Straße die mexikanische Musik. Das gibt den Städten unheimlich viel fröhliche Lebendigkeit. Was uns auch auffiel, ist das die Mexikaner die Liebe gern auch öffentlich zeigen. So sieht man also viele knutschende oder händchen-haltenden, sich umarmende, fast schon liebe-machende Mexikaner. Die Romantik wird hier mit Leib und Seele gelebt und das gefällt uns. Nur zu oft können wir dem hier noch vorhandenen Beruf des öffentlichen Schuhputzers zuschauen. Die Herren und wenige Damen nehmen wie ein König auf einem Hochsitz Platz und lassen sich die Schuhe richtig schön polieren, bis Sie glänzen und blitzen.

Sumidero Canyon bei San Christobalgucke mal...bezauberndes OaxacaGrundnahrungsmittel Nummer eins in Mexiko ist der Tortilla, ein dünner Fladen, meist aus Mais-, seltener aus Weizenmehl. Reis liegt weit abgeschlagen auf Rang zwei während Nudeln und Kartoffeln noch nicht einmal im selben Stadion spielen. Nun haben sich die Mexikaner einen Haufen verschiedener Verarbeitungsarten des Roh-Tortillas ausgedacht und jedes Endresultat mit einem eigenen Namen unter dem Sammelbegriff Antojitos belegt. Da gibt es Tacos, kleine Tortillas mit viel Fleisch und wenig Gemüse belegt auf die man noch möglichst viel scharfe Jalapenos und Salsa Verde häuft, bevor man sie mit Limettensaft beträufelt und versucht auf dem Weg zum Mund weniger als die Hälfte des Belags zu verlieren. Sopes sind größere Tacos mit zusätzlichem Bohnenmus. Die wenigen Gerichte denen keine Verwandtschaft mit Tortillas nachzuweisen sind, bestehen in Suppen oder Huhn-Reis-Bohnen-Kombinationen mit den verschiedensten Soßen (natürlich gibt es immer Tortillas als Beilage). Besonders erwähnenswert ist hier die Mole Negro, eine dicke schwarze Soße, die neben zahlreichen Gewürzen auch Schokolade als Zutat aufweist. Das heißt: einfache Küche zu tiefen Preisen. Nur wer tiefer ins Portmonee greift und dt. Restaurantpreise bezahlt, bekommt die bessere Küche. Auch gibt es in jeder Stadt ein Restaurant mit Chinesischem Buffet. So konnten wir uns oft für 70Peso(4€)/Person den Magen vollschlagen bis wir nicht mehr laufen konnten. Obwohl wir vom Essen selbst in China nicht so begeistert waren, schmeckt es uns hier wieder umso besser. Definitiv eine gute und preiswerte Alternative. Die Mexikaner sparen selbst bei einem leckeren Eis nicht mit ungewöhnlichen Beigaben. So entschieden wir uns für einen Fruchteisbecher, welcher mit Chili und Tomaten-Rhabarber-soße am besten geschmacklich zu beschreiben wäre. Des Weiteren machten wir die „schöne“ Erfahrung und kamen in den Biergenuss mit Tomaten-&Zwiebelgeschmack. Also die Mexikaner sind ja sehr kreativ. Da werden alle Möglichkeiten ausprobiert.

Zocalo von Meridaun hombre en la playaCiudad de Campechehistorisches Palenque
weiter gehts zur nächsten EtappeMayahafen in Tulum
Mayahafen in TulumBesonders interessant zum Bereisen ist Mexiko natürlich auch durch ihre Baudenkmäler. Wir haben uns bei unserer Route auf die größeren Tempelanlagen beschränkt, wobei jede ihren eigenen Reiz hatte. Liegt Teotihuacan in der Hochebene von Mexiko-City mit den beiden großen Sonne- und Mondpyramiden um die zentrale Straße der Toten gruppiert, glänzt die kleinere Stätte Monte Alban bei Oaxaca mit der Lage auf einer Bergspitze am Kreuzungspunkt dreier Täler. Die erst teilweise ausgegrabenen Pyramiden der Maya-Stadt Palenque liegen im Dschungel auf den Bergen, die aus der Halbinsel Yucatan empor steigen. Wir besuchten den alten Maya-Hafen an der Küste Tulum´s und entspannten am Türkis blauen Wasser. Wir befinden uns derzeit in San Ignacio was sich im winzig kleinen Land Belize befindet. Für uns geht es heute noch weiter über die Grenzen nach Guatemala wo die „Ruinen von Tikal“ für das erste unsere Aufmerksamkeit haben.
Bis dahin Marco& Christina














2 Kommentare:

  1. Hallo ihr beiden,

    wieder einmal möchten wir uns wieder einmal bei Euch melden. Nicht das ihr denkt "aus den Augen aus dem Sinn" Wir lesen mit sehr großer Freude ständig Eure Berichte und ganz ehrlich gesagt den "Neid" den wir haben ist wirklich so. Wir bewundern ganz sehr euren Mut und eure Euphorie mit der Ihr eure Reise ins unbekannte weiter fortsetzt. Na ja jetzt ist ja schon März 2014 und vor einem Jahr haben wir uns noch über die Reise unterhalten. Diese soll ja nun im April zu Ende sein.Wir hoffen das wir uns bald wiedersehen. Weiterhin noch recht schöne Reiseziele und schöne Erlebnisse. Bleibt weiterhin so Neugierig auf alles Neue eas Euch noch erwarten wird. Bis zum nächsten mal.
    Peter und Petra

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  2. Hallo Ihr beiden Lieben, wir freuen uns auf euer Buch, und sind gespannt auf Eure Reiseberichte, wenn Euch Deutschland wieder hat. Wir meinen, von den Reisen, die danach kommen werden. Wo gehts danach hin? Nach Ebersbrunn ins Landschulheim? (Scherz) Machts weiter so gut und seid immer vorsichtig.
    Sibylle und der Rest von hier.

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