Update vom
21.02- 10.03.2014
Ein herzliches „Hola“ aus
Tulum von der Yucatan Halbinsel in Mexiko senden euch Christina& Marco.
Knapp 2 Wochen liegen hinter uns, 2 absolut geniale Wochen kann man nur sagen.
Unsere anfänglichen
Zweifel gegenüber dem Land Mexiko sollten sich zu Unrecht herausstellen.
Vielleicht sind es ja auch die Medien, welche uns dieses schlechte Bild von
Mexiko übermittelten. Eines ist Fakt, die Lebensfreude kennt hier keine
Grenzen. Überall sind wir bisher nur übermäßig freundlich empfangen wurden und
haben uns stets willkommen gefühlt. Wir tauchten in die Esskultur der Mexikaner
ein, besuchten zahlreiche Kolonialstädte. Wir erlebten die Touristenhochburg
Yucatan, besuchten zahlreiche Baudenkmäler der Mayazeit. Unser Weg führte uns
mit Puebla, Oaxaca, San Cristobal, Campeche, Merida und Valladolid in alte
koloniale Städte, die sich durch Größe und deren Historie alle ein wenig
unterscheiden, dabei aber alle den zentralen „Zocalo“ (Marktplatz) mit der
großen Kathedrale, den kolonialen Verwaltungsgebäuden und den bunten
Wohnhäusern gemeinsam haben. Viele der oben benannten Orte, die wir besuchten,
umgibt ein einzigartiger, wunderbarer Flair.

Zudem sprießt das
Entertainment nur so an Wochenenden. Die Menschen treffen sich alle zu
öffentlichen Festen, zelebrieren gemeinsam. Die Märkte sind oft wunderschön
angelegt und das Geplätscher der vielen Springbrunnen lässt einen entspannen.
Auch ganz typisch die Straßenmusiker, die mit Ihrem Musikkasten oder mit einem
großen Xylophon die kleinen hübschen Gassen zum Leben erwecken lassen. Generell
spielt Musik für die Mexikanische Kultur eine sehr große Rolle, daher hört man
oft von vielen Ständen, Restaurants oder Einkaufsläden an offener Straße die
mexikanische Musik. Das gibt den Städten unheimlich viel fröhliche
Lebendigkeit. Was uns auch auffiel, ist das die Mexikaner die Liebe gern auch
öffentlich zeigen. So sieht man also viele knutschende oder händchen-haltenden,
sich umarmende, fast schon liebe-machende Mexikaner. Die Romantik wird hier mit
Leib und Seele gelebt und das gefällt uns. Nur zu oft können wir dem hier noch
vorhandenen Beruf des öffentlichen Schuhputzers zuschauen. Die Herren und
wenige Damen nehmen wie ein König auf einem Hochsitz Platz und lassen sich die
Schuhe richtig schön polieren, bis Sie glänzen und blitzen.


Grundnahrungsmittel Nummer
eins in Mexiko ist der Tortilla, ein dünner Fladen, meist aus Mais-, seltener
aus Weizenmehl. Reis liegt weit abgeschlagen auf Rang zwei während Nudeln und
Kartoffeln noch nicht einmal im selben Stadion spielen. Nun haben sich die
Mexikaner einen Haufen verschiedener Verarbeitungsarten des Roh-Tortillas
ausgedacht und jedes Endresultat mit einem eigenen Namen unter dem
Sammelbegriff Antojitos belegt. Da gibt es Tacos, kleine Tortillas mit viel
Fleisch und wenig Gemüse belegt auf die man noch möglichst viel scharfe
Jalapenos und Salsa Verde häuft, bevor man sie mit Limettensaft beträufelt und
versucht auf dem Weg zum Mund weniger als die Hälfte des Belags zu verlieren.
Sopes sind größere Tacos mit zusätzlichem Bohnenmus. Die wenigen Gerichte denen
keine Verwandtschaft mit Tortillas nachzuweisen sind, bestehen in Suppen oder
Huhn-Reis-Bohnen-Kombinationen mit den verschiedensten Soßen (natürlich gibt es
immer Tortillas als Beilage). Besonders erwähnenswert ist hier die Mole Negro,
eine dicke schwarze Soße, die neben zahlreichen Gewürzen auch Schokolade als
Zutat aufweist. Das heißt: einfache Küche zu tiefen Preisen. Nur wer tiefer ins
Portmonee greift und dt. Restaurantpreise bezahlt, bekommt die bessere Küche.
Auch gibt es in jeder Stadt ein Restaurant mit Chinesischem Buffet. So konnten
wir uns oft für 70Peso(4€)/Person den Magen vollschlagen bis wir nicht mehr laufen
konnten. Obwohl wir vom Essen selbst in China nicht so begeistert waren,
schmeckt es uns hier wieder umso besser. Definitiv eine gute und preiswerte
Alternative. Die Mexikaner sparen selbst bei einem leckeren Eis nicht mit
ungewöhnlichen Beigaben. So entschieden wir uns für einen Fruchteisbecher,
welcher mit Chili und Tomaten-Rhabarber-soße am besten geschmacklich zu
beschreiben wäre. Des Weiteren machten wir die „schöne“ Erfahrung und kamen in
den Biergenuss mit Tomaten-&Zwiebelgeschmack. Also die Mexikaner sind ja
sehr kreativ. Da werden alle Möglichkeiten ausprobiert.


Besonders interessant zum
Bereisen ist Mexiko natürlich auch durch ihre Baudenkmäler. Wir haben uns bei
unserer Route auf die größeren Tempelanlagen beschränkt, wobei jede ihren
eigenen Reiz hatte. Liegt Teotihuacan in der Hochebene von Mexiko-City mit den
beiden großen Sonne- und Mondpyramiden um die zentrale Straße der Toten
gruppiert, glänzt die kleinere Stätte Monte Alban bei Oaxaca mit der Lage auf
einer Bergspitze am Kreuzungspunkt dreier Täler. Die erst teilweise
ausgegrabenen Pyramiden der Maya-Stadt Palenque liegen im Dschungel auf den
Bergen, die aus der Halbinsel Yucatan empor steigen. Wir besuchten den alten
Maya-Hafen an der Küste Tulum´s und entspannten am Türkis blauen Wasser. Wir
befinden uns derzeit in San Ignacio was sich im winzig kleinen Land Belize
befindet. Für uns geht es heute noch weiter über die Grenzen nach Guatemala wo
die „Ruinen von Tikal“ für das erste unsere Aufmerksamkeit haben.
Bis dahin Marco&
Christina
Hallo ihr beiden,
AntwortenLöschenwieder einmal möchten wir uns wieder einmal bei Euch melden. Nicht das ihr denkt "aus den Augen aus dem Sinn" Wir lesen mit sehr großer Freude ständig Eure Berichte und ganz ehrlich gesagt den "Neid" den wir haben ist wirklich so. Wir bewundern ganz sehr euren Mut und eure Euphorie mit der Ihr eure Reise ins unbekannte weiter fortsetzt. Na ja jetzt ist ja schon März 2014 und vor einem Jahr haben wir uns noch über die Reise unterhalten. Diese soll ja nun im April zu Ende sein.Wir hoffen das wir uns bald wiedersehen. Weiterhin noch recht schöne Reiseziele und schöne Erlebnisse. Bleibt weiterhin so Neugierig auf alles Neue eas Euch noch erwarten wird. Bis zum nächsten mal.
Peter und Petra
Hallo Ihr beiden Lieben, wir freuen uns auf euer Buch, und sind gespannt auf Eure Reiseberichte, wenn Euch Deutschland wieder hat. Wir meinen, von den Reisen, die danach kommen werden. Wo gehts danach hin? Nach Ebersbrunn ins Landschulheim? (Scherz) Machts weiter so gut und seid immer vorsichtig.
AntwortenLöschenSibylle und der Rest von hier.