Dienstag, 14. Januar 2014

Zwischenupdate 25.12- 12.01.2013



Indonesien/Neuseeland
Silvester auf BorneoEin herzliches „Kia Ora“ (Hallo) aus Auckland und gleichzeitig ein gesundes neues Jahr an alle die sich gelegentlich auf unseren Blog verlieren und sich für das Geschehen draußen in der Welt interessieren. 5  gemeinsame Wochen mit der Family liegen hinter uns, Weihnachten, Geburtstage und natürlich eine entsprechende Neujahresfeier. Dieses Jahr wurde dann doch auf eine etwas andere Art und Weise ins neue Jahr reingefeiert. In der Silvesternacht zählen wir beim Countdown für gewöhnlich von 10-0 herunter und stoßen mit einem Sekt an und fallen uns alle in die Arme um zu Gratulieren, doch andere Länder-andere Sitten. Zum Zeitpunkt des Geschehens befanden wir uns in der streng muslimischen Stadt „Pontianak“ auf der Insel Borneo, welche exakt auf dem Äquator liegt und hier wird auf andere Art und Weise das neue Jahr begrüßt. Am 31.12. starten die Einheimischen gegen späten Abend mit Ihren Motorbikes oder mit Ihren Auto´s zu einer nächtlichen Silvesterrundfahrt natürlich ohne Alkohol. Dabei rollen sich die Bürger auf Ihren Verkehrsmitteln wie ein endloser Strom aus Lichtern, Gehupe und der Geräuschkulisse der Fahrzeuge durch die Stadt und „fahren“ auf diesem Weg in das neue Jahr hinein und die Straßen sind am Brodeln. Aufgrund der muslimischen Religion gibt es nur begrenzt Alkohol für Männer und Frauen, daher bleibt alles sehr im Rahmen. Nach einem schönen Abend in unserem Hotel mischten wir uns kurz vor Mitternacht in die Massen und sahen beim Feuerwerk zu. Jedoch feiern die Einheimischen ohne Countdown ins Neue Jahr. Definitiv war es eine tolle Erfahrung einmal dabei gewesen zu sein. Weihnachten wurde  unterdessen nicht ganz so spektakulär gefeiert. Wir verbrachten den Abend in einem gemütlichen Italienischen Restaurant und versüßten uns den Abend mit importierten Argentinischen Wein.
Christina-Nordhemisphäre,Marco- SüdhemisphäreDas eigentliche Highlight in Pontianak ist aber die Lage dieser Stadt und die ist exakt auf dem Äquator. Unser erster Anlaufpunkt war natürlich das Äquator Monument. Wenn wir es nicht selber gesehen hätten, wir würden es nicht glauben. Das Wasser hat auf dem vielleicht 10cm breiten Äquator keine Zirkulation und fließt gerade herunter, während es auf der Nordhalbkugel im Uhrzeigersinn fließt, fließt es auf der Südhalbkugel gegen den Uhrzeigersinn. Wir konnten es nicht glauben!!!!! Dies wurde uns an einem Experiment veranschaulicht, wobei aus einem Eimer das Wasser in ein Becken gegossen wurde und wir dabei zuschauen konnten in welche Richtung es abfließt. D. h. 3x das selbe Experiment an 3 unterschiedlichen Plätzen aber mit 3 verschiedenen Ergebnissen der Wasserzirkulation. Einfach Hammer, Unglaublich, ein 10cm breiter Streifen und darauf keine Zirkulation. Für uns meeeeega beeindruckend und das beste, EXPERIMENT FOR FREE!!!Wie schön ist es doch das man sich auf einer so langen Reise noch immer von neuen Sachen so beeindrucken lassen kann. Der Blick aus dem Flugzeug, gab uns ein Bild von der Abholzung des Regenwaldes welcher durch Agrarfelder, Straßenbau oder zur Städtevergrößerung oft ersetzt wird.  Tage zuvor unternahmen wir noch einen Dschungeltrip über 3 Tage zu den Orang Utans und tauchten in den tiefsten Dschungel Borneos ein.
auf dem Weg zu den Orang´sDie Rückzugsorte der Orangs werden immer weniger und wir Menschen nutzen das bedingungslos aus um immer wieder neuen Platz für Agrarfelder zu schaffen.
einfach mal abhängenalle zu Tisch bitte...Trotz dessen war der Trip in die natürliche Umgebung der Orangs ein ganz besonderer und wird uns noch lange in Erinnerungen schwelgen lassen.
Am  3.1 hieß es dann auch schon Goodbye und Danke zu sagen. Während es für die Family zurück nach Deutschland ging, hieß unser nächstes Ziel Neuseeland was aber nur als Zwischenstopp für 1 Woche eingeplant war. Das eigentliche Ziel für uns sind die
COOK INSELN in der Südsee.
zauberhafte Landschaft in NeuseelandNach einem 25h Trip mit Zwischenstopp in Guangzhou (China 9h), landeten wir 11h später in Auckland. Selbst vom Osten Chinas ist es immer noch eine Ewigkeit bis nach Auckland.
Wir blieben 3 Nächte in Auckland, und mieteten uns anschließend einen Kombi.
besuch aus dem wasserWir genossen wieder  den Europäischen Standart und das angenehme Flair was die Stadt umgibt. Aufgefallen sind uns auch wieder die Masse an Fast Food Ketten, welche hier heimig sind. Vom goldenen „M“, über „BK“ bis zum „Kentucky“ Restaurant gibt es hier wieder alles und das meist in mehrfacher Ausführung in jeder noch so kleinen Stadt.
Optisch legt sich das natürlich auf die Bevölkerung nieder, was allzu oft nicht der schönste Anblick ist. Es ist wieder ein Zeichen des übermaßigen Komforts, des Reichtums und der Bequemlichkeit und die Folgen sind oft extreme Fettleibigkeit. Trotzdem genießen auch wir wieder unseren europäisch angehauchten Flair von Komfort, Sauberkeit, Hightec und modernen Städtchen auf Neuseeland.
einmal ein "Hobbit" sein
cooles NummernschildNach 3 Tagen verließen wir Auckland und fuhren einfach mal der Sonne entgegen in Richtung Ostküste des Landes. Wir besuchten die „Cathedral Cove“, „Rotorua“ mit seinen Geysiren und Thermalfeldern, als auch die Stadt Hamilton, welche eine der wichtigsten Drehorte für  die Trilogie „Herr der Ringe“ war.  Zudem konnten wir uns über die Schönheit der Natur ein Bild machen. Eines ist definitiv auch in Neuseeland der Fall. Die Gastfreundlichkeit ist ungebrochen und mit Australien gleichzusetzen.
So vergingen die Tage und es ging auch weiter nach Rarotonga was seit dem 11.01 unser Domizil ist. Für uns eigentlich gänzlich unbekannt und von Deutschland nur über einen anstrengenden 30h Flug zu erreichen, befinden wir uns nun endgültig am A… der Welt.
Noch mehr A… der Welt geht für uns nicht mehr. Selbst von Auckland flogen wir immer noch knapp 4h über die Datumsgrenze hinweg in Richtung Osten.
Ein unglaubliches Gefühl für uns. Wir starteten am 11.1  gegen 19Uhr in Auckland und erreichten am 10.1  23.55Uhr Rarotonga. Uns wurde quasi ein ganzer Tag geschenkt.
DANKE HIERFÜR LIEBE WELT!!!
Unser Plan ist auf Rarotonga 6 Nächte zu bleiben und anschließend für 8 Nächte nach Aitutaki von wo aus es nochmal für 7 Nächte auf die abgelegene Insel Aitu gehen soll.
der ort wo sich morgen und gestern hallo sagenSpektakulär, Geil, uns fehlten einfach nur die Worte als wir Rarotonga erreichten.
Die Farbe des Wassers setzt den zweifelsohne wunderschönen und traumhaften Philippinen noch einen drauf. Umringt von  vorgelagerten Motus hat jede kleine Insel seine eigene Schutzbarriere aus Sandbänken und Korallen.
Wir hoffen auf eine schöne Zeit hier und berichten natürlich wieder in 2-3 Wochen mit einem Südsee-Spezial!!!
Bis dahin….
so fing alles an..., letztmalig in Berlin aufgenommenAuf ein Wiedersehen in diesem Jahr….
Bye

4 Kommentare:

  1. Danke für den sehr interessanten Reisebericht. Nun freue ich mich noch auf die Bilder. Alles Gute und eine schöne Zeit.
    RWG Peter

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  2. Ich bin immer ohne Worte. Wo treffen wir uns das nächste Mal?
    Anett

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  3. Hallo Marco und Christina,

    wir haben heute Eure schöne Karte bekommen und uns sehr darüber gefreut.Sind sehr gespannt auf Eure neuen Fotos und auf weitere sehr schönen Berichte die wir immer sehr gerne lesen und uns immer wieder sagen "das die beiden so schöne Erlebnisse haben beneidenswert ".
    Dann bis zum nächsten mal auf dieser Seite. Weiterhin noch eine schöne Zeit

    Peter und Petra

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  4. Hallo ihr zwei,.
    freut mich wie immer euren Bericht zu lesen . Macht das zuhause geblieben sein im ausgefallenen deutschen Winter nicht gerade leichter.Hab mal die Cook Inseln bei Google Maps eingegeben, mach ich immer um euren Standort zu suchen, und ich mußte neun mal auf minus drücken bis Australien auf der Karte erschienen ist. Schein wirklich der AdW zu sein. Bin schon gespannt auf die Bilder. Ich lass jetzt mal die ganzen guten Wünsche mit viel Spaß und Glück und so weiter weg, das ist bei euch ja mittlerweile zum Selbstläufer geworden, und sende euch viele liebe Grüße aus dem Vogtland,von Ulle.

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