Nǐ hǎo aus dem „Reich der Mitte“
Nun haben wir es doch geschafft. Wie bereits geschrieben
haben wir doch noch unser Visa erhalten und befinden uns nun seit dem 18.07 in
China.
Zuerst möchten wir aber noch auf die letzten 2Wochen in Kirgistan
eingehen.Zum Zeitpunkt des letztens Artikels befanden wir uns in Karakol, nahe dem Issyk Kol.
Ab hier begann unsere Misere. Um es vorweg zu nehmen,….Wir fanden die Brücke nicht mehr!!!
Und es wurde immer dunkler. Nachdem wir im Dickicht und im tiefsten verwachsenen Gebüsch vergeblich nach dem richtigen Weg suchten, wagten wir dann aus Verzweiflung den Weg durch den Strom, da wir bis dahin auch schon komplett durchgeweicht waren trotz unserer Regenfesten Kleidung. Bis wir einen geeigneten Weg durch den Fluss gefunden hatten, vergingen wieder 30min.Wir wählten dann eine Stelle wo sich der Fluss in 3 Teile aufgliederte damit wir der Strömung standhalten können und mit viel Glück und Ruhe gelang uns der Weg auf die andere Seite.
Wir bauten fix das Zelt auf und krochen erst einmal in die wärmenden Schlafsäcke.
Ich versuchte mich dann noch am Feuer machen, eh Christina von weiten ein Auto vernahm und es glücklicherweise anhielt. Sie nahmen uns dann frierend zurück mit nach Karakol. Eine warme Dusche wissen wir seit diesem Erlebnis richtig zu schätzen.
Unser Fazit:
Also Trekking ja, aber niemals mehr in fremden Gebieten
ohne Guide außerhalb Deutschlands. Zudem schätzen wir nun auch wieder die
typisch deutschen ausgebauten Wege mit Beschilderungen und Hinweistafeln, die
als gute Wegweiser dienen.
2 Tage später verließen wir Karakol und fuhren an der
wunderschönen Südseite des Issyk Kol weiter nach Kochkor. Dazu hatten wir euch
aber schon auf dem laufendem gehalten.
Weiter ging es wieder nach Bishkek wo wir nur 1Nacht
blieben.Wir holten unsere Pässe inkl. China-Visum in Bishkek wieder ab, fanden glücklicherweise ein Schnäppchenflug Richtung Osh und verließen diese schöne und interessante grüne Hauptstadt nach nur 1Nacht. Für die Weiterreise entschieden wir uns für einen Sleeperbus und es war die mit Abstand komfortabelste Lösung.
Kirgistan bleibt für uns in sehr guter Erinnerung. Wer
auf endlose unberührte Natur steht, und einmal im Leben in einer Jurte
beiwohnen möchte, ist in diesem kleinen Land bestens aufgehoben.
Mit den Sleeperbus & ausreichend Versorgungsartikel für
die lange Fahrt ging es nun chinesischer Grenze entgegen, durch reine Wüsten-
& Berglandschaften. Ein freundliches Lächeln unsererseits bewahrte uns
stets vor irgendwelchen Ärger, denn die chinesische Bevölkerung in den autonomen
Gebieten im Westen Chinas muss sich permanenten polizeilichen Kontrollen
unterziehen.
Kashgar war nach 22 stündiger Busfahrt unser erstes
Domizil. Nachdem selbst unsere Unterwäsche an der Grenze nach feindlichen
Utensilien durchsucht wurde, erreichte man 3 Checkpoints später das Land der
Mitte. Auf Grund der doch spärlichen Vorbereitungen was China angeht, ist
dieses Land für uns eine totale Wundertüte.
Liebe Grüße Christina& Marco
PS: das nächste Update folgt am Wochenende mit einem Komplettbericht über China.
Zum jetzigen Zeitpunkt befinden wir uns in Guilin. Leider ist hier in China das benutzen von Google, Facebook und Youtube verboten, so das wir uns erst aus Hongkong wieder melden können. Im Hostel in Guilin gibt es aber die Möglichkeit auf unseren Blog zuzugreifen so das wir noch fix ein Update machen wollten.
Saustark. Schöne Grüsse aus Sibirien :-) Marcus
AntwortenLöschenWhat???wo treibst du dich denn rum? neuer Arbeitsplatz? lass mal was von dir hören my friend mfg
LöschenHuhu schnuckis.....
AntwortenLöschenich wollte euch noch fragen ob ihr mir so ne kleene süße chinesin mitbringen könnt, weste der vati sagt doch immer die sollen so genügsam sein. schade jetzt ist es zu spät.....
ich wünsche euch noch jedemenge spaß und vergnügen. grüß in christian von mir. kai