Update vom
22.09.- 13.10.2013
Wir kochten ein paar traditionelle“ German Dishes“ und lernten sehr viel über die
Aussies dazu. Auch sprachlich ist das Leben bei einer Familie natürlich die
beste Schule. Wir dachten doch des Öfteren, das wir mit unserem Englisch recht gut dastehen doch wenn es dann
ins Detail geht, stießen wir Anfangs recht oft an unsere Grenzen.
Christina hat dann auch ihren ersten Fisch(750g) selber
gefangen. Nach 2h vergeblichen halten der Angel gab ich sie weiter an Christina
und nach unglaublichen 2 MINUTEN biss einer an. So ungerecht kann es manchmal
zugehen. Aber ich gönne ihr den Erfolg. Wisst ja, Gentleman likeJ
Schnee in Australien war für uns bis dahin ebenso unvorstellbar. Wir unternahmen noch eine Fahrradtour nach „Eskdale“ und fühlten uns doch des öfteren wie im idyllischen Vogtland(Auerbach zählt nicht dazu).
Das alles ermöglichte uns die Plattform „Helpx“ welche
für Volunteers aus der ganzen Welt zugänglich ist.
Nach unseren guten Erfahrungen suchten wir natürlich nach
einer weiteren Family und fanden sie in der Nähe von Kyneton.
Hier wählten wir eine Familie aus die noch keine
Rezessionen in ihrem Profil hatten.
Was uns hier erwartete war der komplette Kontrast zu
unseren ersten Erlebnissen. Wir sind jetzt genau 1 Woche hier und verlassen
Kyneton nächsten Sonntag Richtung Melbourne und anschließend geht es für 2
Wochen nach Tasmanien wo Oliven pflücken angesagt ist.
Hier in Kyneton erwartete uns eine Familie die ein sehr „alternatives“
denken haben. Größtenteils wird hier von der Natur gelebt und es wird gegen den
Strom geschwommen. So nett und freundlich die Family auch ist, so kommen wir
doch überhaupt nicht mit ihrer Ordnung zurecht. Der Müll wird von eine Ecke in
die nächste Ecke getragen und vom Stahlschrott ganz zu schweigen. Die Ludulfs
lassen grüßen.
Wir jedenfalls hausen in einer Lehmhütte und nur mit dem
nötigsten ausgestattet. Dafür arbeiten wir hier jeden Tag 4 Std und bekommen 3
leckere Mahlzeiten und Unterkunft gestellt. Wir sind total von diesem System der
„Kost und Logis gegen Arbeit“ überzeugt. Das würde mit Sicherheit auch in
Deutschland funktionieren, bloß zweifeln wir daran dass wir Deutschen sich die
Zeit nehmen jemand Fremden aufzunehmen und ihm das Vertrauen schenken in unser
Privatleben einzutauchen. Deutschland ist diesbezüglich leider sehr anonym.
Wir hoffen dass wir euch nun wieder einen kleinen
Einblick in unser derzeitiges Leben geben konnten und wünschen euch natürlich eine
schöne Herbstzeit in Germany.
Cheers from Marco and Christina
hallo ihr zwei, das ist ja wieder ein sehr interessanter reisebericht. ich bewundere euch, wie ihr das alles so meistert. übrigens marco , der fsv hat wieder in die spur gefunden :-). alles gute für euch
AntwortenLöschenhey danke für deine Zeilen. Ja verfolge hier immer stetig das geschehen, auch wenn ich dafür mal nachts aufstehen muss:-)!Viele Grüße nach Germany und grüße mir mal den Schachter und den Reichenbacher FSV´er(sorry Name vergessen:-( )
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