Sonntag, 26. Mai 2013


Update vom 09.05.-26.05.13
Zu unserem fortwährendem Aufenthalt in Georgien, möchten wir euch gern wieder berichten und euch an den Erlebnissen teilhaben lassen.
Wie bereits geschrieben, besuchten wir Akhaltsikhe, wo wir letztlich 3 Tage verbrachten. Hier haben
Momentaufnahmewir „Vardzia“ und die Burg „Rabatti“ besichtigt, und haben einfach mal ein bisschen die Zeit am Fluss und in der Natur genossen.
Ausgedehnte Spaziergänge gehören zum festen Bestandteil unserer Tagesplanung.
Mittlerweile erfreuen wir uns aber mehr daran, mit Einheimischen Kontakt aufzunehmen und ein
stückweit vom Leben der Menschen zu erfahren und deren Sitten und Zeremonien erleben zu dürfen. Erst danach folgt das Sightseeing-Programm.

Von Akhaltsikhe ging es weiter nach Armenien. Geplant war eine Nacht in Gyumri zu bleiben und
tags drauf weiter nach Yerevan zu düsen. Glücklich sind wir dann auch doch über die relativ kurzen
Distanzen.

 Armenien: Yerevan & Goris

In Gyumri angekommen waren wie so schockiert über das Stadtbild, das wir beschlossen gleich nach
Yerevan weiterzufahren. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch immer keinen Reiseführer auffinden
Bekanntschaft in Goriskönnen. Im Nachhinein ist uns aber der Grund für dieses, doch sehr ernüchternde Stadtbild bekannt.1988 war dort ein verheerendes Erdbeben, was sich leider bis heute in die Stadt geprägt hat. Man könnte meinen das es ja lange her ist, aber nach unseren Besuch in Armenien mussten wir feststellen,dass der Fokus für Investitionen ausschließlich in Yerevan gelegt wird. Zweifelsohne ist Armenien ein sehr schönes Land was man bereisen kann, aber Infrastruktur und  florierende Wirtschaft gibt es ausschließlich in Yerevan. Die Stadt selber hat uns so gut gefallen das wir 5Nächte geblieben sind. Wir fanden hier auch gleich eine Chinesische Botschaft wo wir uns selbstverständlich einfach unsere Visa abholen können.
Nunja- ganz so easy ist es dann nun doch nichtL
Arbeitszeiten Montag und Donnerstag, jeweils 10-12Uhr machen es zu einem wahren Wettlauf
gegen die Zeit. Montag halb 11 beim netten Chinesen hinter der Fensterscheibe  gewesen. Dieser
war in keiner Weise bereit, uns die benötigten Informationen für die Visagenehmigung zu erteilen,
was Missverständnisse und unnötige Fahrerei zw. Dt. und Chin. Botschaften zur Folge hatte. Deshalb
Das Team von der Travel Agencystarteten wir später den 2. Versuch in Tiflis (Georgien) mit Optimismus und entsprechender Vorbereitung (Hotelbuchungen und Reiseverläufe in China) und übergaben diesen Fall an die „Travel
herrlicher Ausblick über Geghard bei YerevanAgency“. Unsere Ansprechpartnerin teilte uns mit großer Freude mit, dass wir unsere Visa erhalten
werden. Doch bis dahin war es kein einfacher Weg! Unsere Pässe holen wir uns dann kommende
Woche ab. Yerevan selber hat sehr viel zu bieten. Hier erhielten wir auch endlich unseren
Reiseführer. Wir besuchten noch die Geghardt Monastery und die Garni Tempelanlage.

 Von Yerevan ging es weiter nach Goris. Eine gemütliche Kleinstadt im Süden Armeniens.
Bei  ausgedehnten Spaziergängen fiel uns leider wieder auf, dass auch hier das nötige Geld
Fußgängerüberweg in Gorisfehlt. Trotz allem wurden wir von dieser kleinen Stadt verzaubert, als auch von der umliegenden
Schönheit der Natur. Touristen sind hier sehr rar, aufgrund des Verfalls der Stadt. Mit Sicherheit war
unglaubliche Landschaft in GorisGoris früher ein kleines Paradies. Hier passen sich die Fußwege und Straßen an das
Wurzelwerk der Bäume an. Wir besuchten noch Tatev und verließen nach 3 Nächten Goris Richtung
Vanadzor.

Georgien:

Von Vanadzor ging es nach 1tägigem Aufenthalt weiter nach Tbilisi, der Hauptstadt Georgiens.
Wo ist der Fehler im Bild?Hier in Tbilisi haben wir uns ein nettes kleines Domizil ausgesucht, welches dem Lebensstandart der
Einheimischen gleichzusetzen ist. Mit Kochmöglichkeit und Waschmaschine konnten wir es hier nicht besser treffen. Leider mussten wir auch feststellen, dass hier in Tbilisi vieles nur Fassade ist.  Gutes Aussehen hat hier die höchste Priorität als auch das Präsentieren von großen Autos und das
nun war ich mal dort gewesenDemonstrieren von Reichtum in der Öffentlichkeit. Bei Gesprächen mit Einheimischen erfuhren wir jedoch, dass das Verhältnis zw. Lohn/Lebenshaltungskosten bei weitem nicht zu passt. Das erklärt dann auch die arme Seite der Stadt – mit vielen Bettlern.

 Zur Zeit befinden wir uns in Telavi. Ein nettes kleines Örtchen im Osten Georgiens. Hier ist alles auf Weinanbau spezialisiert. Am ersten Abend in Telavi haben wir dann auch den lokalen Wein erprobt.
Feuchfröhlicher Abend in TelaviWas heißt erprobt,…wir wurden von 6 Polnischen Touristen+1Georgier eingeladen und so endete die Weinverkostung in einem feucht-fröhlichen Trinkgelage. Tags drauf erst 14Uhr mit Brummschädel aufgewacht, wartete schon die nächste Überraschung. Wir erhielten eine Einladung zu einem Familienessen und wollte uns Touristen gern an der Zeremonie in unserem Guesthouse teilhaben lassen. Es stellte sich heraus dass ein Familienmitglied gestorben war.
Dabei wird sehr offen mit dem Tod umgegangen, und die Beerdigungszeremonie mit dem jeweiligen
Toast“(Trinkspruch) unterstrichen, um Wünsche und Dankesworte an alle Beteiligten auszusprechen.

Für uns ein ganz tolles Erlebnis, dabei zu sein. Wobei wir dieses Mal unser Glas immer gut gefüllt
ließen, da es sonst immer wieder mit Wein aufgefüllt wird. Eine reichhaltig gedeckte Tafel gehört
natürlich auch dazu. 2 Söhne der Familie haben sich bereit erklärt uns die Sehenswürdigkeiten in
Telavi zu zeigen. Von hier aus geht es dann weiter nach Signaghi und dann wieder zurück nach Tbilisi.
Auch mussten wir feststellen, dass die ausgewählten Zimmer im Reiseführer immer teurer sind als
nicht aufgelistete Unterkünfte.

Am 02.06. geht es von Tbilisi direkt weiter nach Urgench(Usbekistan)

Der nächste Bericht kommt dann aus Usbekistan und wir hoffen natürlich das ihr alle wieder viel
Spaß am Lesen habt und entsprechende Kommentare drunter setzt. Bis dahin LG Christina& Marco

 

 

9 Kommentare:

  1. Super wie ihr eure Reise beschreibt, so das die Leser auch etwas davon haben.
    Wünsche euch noch viele schöne Erlebnisse in der weiten Welt.
    P.S.: FC Erzgebirge Aue spielt weiter in Liga 2

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  2. :-),danke dir mein freund aus der lilanen ecke

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  3. Hallo ihr lieben. Der Blog ist super alles prima.Habt viel Spaß uns passt gut auf euch auf. Bei uns ist auch alles gut außer das Wetter. Liebe Grüße von Veit, Mir und Oskar

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  4. Hallo ihr beiden, es macht mir großen Spaß eure Reiseberichte zu lesen. Blebt schön gesund und weiterhin viele schöne Erlebnisse.

    Grüße vom FSV-Fan Peter

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  5. Hallo ihr beiden,das läuft ja alles recht gut bei euch. Hab gleich mal in meinem großen Atlas eure Route nachvollzogen, da könnte ich fast neidisch werden wenn hier nicht so herrliches Dauerregenwetter wäre. Passt gut auf euch auf ich kann euch leider nicht mehr zurückholen ,der rote Golf hat aufgegeben.Last es euch gut gehen und schreibt schön weiter.

    Viele Grüße aus dem Vogtland von Ulle .
    PS an Marco: Ein gewisser Herr W. hat mich gebeten dich an den Messerblock zu erinnern.

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  6. Hallo ihr beiden, bei euch ist ja ganz schön was los.
    Ihr habt ja schon einen ganz schön großen und auch eindruckreichen Weg zurückgelegt.
    Wir wünschen euch viel Spaß, tolles Wetter und stehts schöne und begeisternde Momente :-)

    Schöne Grüße aus Zwickau und eurer "alten" Wohnung ;-)

    Sara&Tim

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  7. Grüßt Euch Ihr Zwei, wir verfolgen Eure Erlebnisse sehr gespannt. Habt ja schon die unterschiedlichsten Sachen erlebt. Wir wünschen Euch weiterhin viele nette Begegnungen und viel Freude auf der Reise.

    Liebe Grüße aus der Heimat (wo es schon wieder regnet)
    von Birgit und Jens

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  8. Ein ganz ganz dickes Dankeschön an alle die immer so zahlreich unseren Blog verfolgen. Liebe Grüße in die Heimat von Christina& Marco

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  9. Einfach immer wieder spitze, ständig schauen wir 4 Schadeschen nach, ob es neues zu lesen gibt. Man bekommt richtig Lust, auch Länder zu besuchen, die nicht soooo touristisch erschlossen sind. Ihr seid aber oft auch einfach mutig. Freuen uns auf neue Berichte. Sibylle und die anderen.

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